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Reise durch Schweden im Jahre 1804

Original Text

II. Teil [Fahlun]

Hier bei Ornäs hört das Thal auf und die Gegend mit manchen Seen und Bächen, grü­nen Alpenhügeln und einigen hübschen Landsitzen engt sich ein. Die letzte Meile vor Fahlun fährt man durch Wald und einzelne kleine Gütchen über eine Menge Hügel schwer Bergan. Wir fanden viele Schlacken, Zeichen al­ter Kupferschmelzhütten, die eingegangen sind, in ungeheuren Trümmerhaufen am Wege und sangen uns Lieder vor. Endlich nach einer langsamen Fahrt erkannten wir Fahlun am Dampf, worin es begraben lag, und worin der Schein der Abendröthe wunderbare Farben und Gestalten mahlte. Träumend rollte ich Bergab über einen kahlen Berg durch Haufen Steine und brennender Haufen Erz und zwischen knirrenden und knarrenden Maschinen. Die Stadt lag bei der Stille der Luft in einer dicken Ranchwolke vergraben. Mühsam fanden wir zum schmutzigen Gästgifvaregård. Da wollte ich nicht bleiben, auf dem Stadtkeller war nicht unterzukommen, weil die Wirthsleute verreist waren und bloß zum Schenken die Sachen in Ordnung gelassen hatten. Von zwei, drei Stel­len, wohin man mich wies, mußte ich wieder abziehen: endlich nahe am Thore, wo ich ein­gefahren war, erbarmte ein Mittelding von ei­nem Krämer und Traiteur, Namens Fröbom, sich über mich und nahm mich ein. Ich er­hielt ein freundliches und nettes Zimmerchen, frische Milch und Eier, die schönste Butter, Käse, Brod und gutes Öl, dem Hungrigen ein herrliches Abendessen. Mein Schlaf war so gut vorbereitet, daß mehrere Kehlen, die be­soffen in den vorderen Schenkzimmer unter einander toseten, bald nicht mehr zu meinem stillen Bette klangen.

Ich wandte den folgenden Tag zu einigen Besuchen an, besonders zu dem grösten Besuch, den man in Fahlun zu machen bat, zu dem Besuch der großen Grube und ihrer Umgebun­gen. Ich hatte gestern im Rauche und in der Abenddämmerung nicht alles so übersehen kön­nen; jetzt fand ich, daß es unmöglich ist, sich einen gräßlicheren Begriff von den phlegräischen Feldern zu machen, als man findet, wenn man die ganze südwestliche Gegend von Fahlun etwas durchwandert. Bis an die Gipfel sind die Berge kahl und bestehen aus zerbröckelten Felsen, wo nur hie und da ein wenig Grün sich angesetzt hat; einige stumme Seen liegen in solchem öden Steingeklüft, hie und da ist ein ärmliches Stückchen Land gereinigt, und hat kümmerliche Kornstreifen; weiter ab­wärts nahe vor der Stadt sind theils mehrere alte, vormals versuchte und nachher verschüt­tete oder aufgegebene Gruben, theils alle die Zurüstungen der unterirdischen Ökonomie, große Berge von Steinen und Schlacken, Haufen Erz und schon einmal ausgebranntes Erz, von Schwefel dampfend: nur die vielen herrlichen Maschinen erheben den Menschen wieder von dem Gefühl des Chaos und der Zerstörung zu der lebendigen Idee der Natur und Schöpfung. Gleich wie man aus der Stadt kömmt, zwischen der großen Grube und der Stadt, sind viele Wohnungen für manche der Bergbau- und Grubenbeamten und ein stattliches Gebäude für die verschiedenen Komtoire und das Rech­nungswesen. Ich ging mit einem der Steiger dort ein, ließ mir die ganze Einrichtung, auch manche seltene Stuffen und Mineralien zeigen, und kroch dann in eine Bergmannstracht, deren lange und schwere wollene Dalkarlsstrümpfe und eisenbeschlagenen Schuhe mir an einem der heißesten Sommertage eben nicht leicht und kühl an dem Leib saßen. So nahmen wir den Weg zur Storgrufva, wohinab ich meine Höllenfahrt thun wollte.

Denn wie eine Öffnung der Hölle sieht der ungeheure Schlund der Grube in den Rauchwolken aus, die um ihn her dampfen. Er ist rings mit Geländern umgeben und hat an vie­len Stellen Flechtwerke von Balken, die künst­lich in einander gefügt und tief gesenkt, und vom Kupferdampf gelbbraun grade aussehen wie Wespennester. Man erzählte mir beim Hinabgehen eine Geschichte von einem Dalkarl, die das Volk karakterisirt. Er fuhr mit einem großen Fuder Heu am Geländer hin, dies warf um and er rutschte mit ihm wohl an 60 Fuß hinab, fiel aber so glücklich auf das mitfahrende Heu, daß ihm unten nichts fehlte. Sein erstes Geschrei bei’m Sturz mitten in der Luft war über seine Pfeife, die ihm in der er­sten Verwirrung aus dem Munde fiel. Zu die­ser ersten weiten Öffnung stiegen wir etwas si­cherer, als der Dalkarl, auf Leitern hinab, dann ging es tief hinunter in das Dunkle, mit Fackeln in den Händen, ganz sanft und gemäch­lich, so daß auch die Pferde, die man zum Getriebe in der Tiefe gebraucht, bis hieher auf und ab steigen. Sie befinden sich im Gruben­dampf ganz wohl und werden fast jeden Sonn­tag Abend von andern abgelöst; denn unten sind sie zu vielen Maschinen nöthig, wodurch sowohl Wasser als Erz hinaufgefördert wird. Ich stieg in allem nach meines Steigers Rechnung 190 Klafter tief, zuletzt auf hölzernen und eisernen Leitern noch 77 Klafter und fühlte wahrlich die Promenade nicht leicht. Oft geht man in einem erstickend heißen Dampf, dann wird es an einzelnen Stellen wieder schneidend kalt, daß selbst unsre Fackeln anfingen zu we­hen; das Stoßen auf die Fersen bei diesem abhängigen Steigen ermüdet die Sehnen und Knien weit mehr, als das Berganklettern. Ich durchkletterte manche Schachte, mehr um die arbeitenden Menschen, als die Bergart und das Erz zu sehen, die sich eigentlich allenthalben ziemlich gleichen. Diese Schachte sind mei­stens nach königlichen und andern hohen Na­men genannt und das Erz aus jeder wird oben numerirt, weil die Ergiebigkeit äußerst verschie­den ist. Im Durchschnitt ist die Luft schwül, dampfig und zuweilen zum Ersticken beklemmend. Es giebt ein Loch, das nach meines Steigers Aussage 53 Grad Wärme haben soll. Und doch lockt der Gewinn und die Gewohn­heit hier Menschen in der Kraft ihres Lebens hinab, die in Freiheit nicht unerträglich finden, was in Sklaverei manchen die härteste Verdammung scheinen würde. Die Arbeiter, die das Erz sowohl durch Bohren und Schießen, als durch Brennen gewinnen, gehen fast alle nackt bis auf Beinkleider, Schuhe und Strümpfe; ich sah herrliche und gewandte Lei­ber darunter, aber bleich und gelb sind sie doch fast alle, auch sterben die meisten zwi­schen den 40sten und 50sten Jahre; hohes Al­ter ist eine seltene Ausnahme. Auch hier un­ten in der Tiefe sind mehrere Komptoirzimmer, wir erquickten uns in einem derselben mit Getränk, was mir zur Stärkung mitgenom­men, lasen neben königlichen manche andere Namen, die hier unten gewesen, und klimmten dann langsam mit noch heißeren Schweißtro­pfen wieder zum Licht zurück. O seliges Licht wie ganz anders fühlt man deinen fröhlichen Strahl auch nur nach zwei Stunden, die man in unterirdischer Nacht verlebt! Warum kann der Mensch sich freiwillig von Dir verbannen? Ich besah nachher noch alle Maschinen, die Gradirwerke, wodurch das Grubenwasser in mehreren Instanzen springen und endlich seine Lauge durch Kochen, Viktriol geben muß, ließ mich von diesem und jenem unterrichten und begrub endlich auch diesen schwülen Tag durch den Schlaf.

Die Kupfergruben hier bei Fahlun müssen nach mancherlei historischen Andeutungen und Wahrscheinlichkeiten schon vielleicht im 11ten oder 12ten Jahrhundert bearbeitet seyn. Indessen auch hier währte es sehr lange, ehe das Land seine Vortheile recht benutzte. Manches Jahr­hundert scheint man das rohe Kupfer, wie das rohe Eisen, ausgeführt zu haben, und die Hansestädte gewannen wohl das Meiste dabei. Zu Dantzig und Lübeck waren große Hammerwerke zur weiteren Verarbeitung desselben ein­gerichtet. Unter Gustav dem Ersten kam auch hierin größere Industrie und Thätigkeit. Er war der erste, der darauf dachte, das Schwarzkupfer gahr zu machen und Kupferhammer einzurichten, auch den Kupferhandel auf die Rechnung der Krone zu treiben. Da bei dem Letzten aber nichts herauskam, so wenig als bei der Erlaubniß, die 1590 den Bergleuten verliehen ward, selbst den Kupferhandel zu besorgen, so ward endlich 1619 unter Gustav Adolf die sogenannte Kupferkompagnie privilegirt mit dem ausschließenden Monopel die­ses Handels. Unter dieser Kompagnie ward auch das vorher schon erwähnte Kupferbruk in Säther eingerichtet. Doch in noch nicht vollen 10 Jahren trat die Kompagnie ihre Ge­rechtsame und alle ihre Einrichtungen und An­lagen gegen Vergütung wieder ab. Der Krone ward dies bald wieder lästig und sie gab end­lich den Stapelstädten diesen Handel mit Kupfer gegen eine Abgabe das 4te SPf. frei, außer 1200 SPf., die sie als stehende Abgabe von der Grube auch vorher immer erhalten. Da aber der Ertrag der Grube sich zu verringern anfing, so gab sie jene 12 SPf. endlich ganz auf, erhält jetzt auch nur das 8te SPf. für das 4te, doch müssen die Inhaber der Gruben den Bau und die Erhaltung des Werks und den ganzen Kunststaat auf ihre Kosten besorgten.

Die Grube hat vormals weit mehr abgeworfen. Auch waren in jener Zeit der ersten allgemeinen Thätigkeit in mehreren Gegenden Dalarnes Proben mit Kupfergruben gemacht, die freilich nie ergiebig wurden, wie diese bei Fahlun, auch nach und nach alle eingegangen sind. Zu Karls des Neunten Zeit gewann man jährlich 12000 bis 15000 SPf. und im Jahr 1650 - was das höchste war - über 20000. Auch unter Karl dem Eilften gab es noch Jahre, wo der Ertrag über 15000 SPf. stieg. Aber der Jo­hannistag 1687 hatte einen schrecklichen Bergfall, der die jetzige ungeheure Tagesöffnung von 200 Klaftern Länge und 100 Klaftern Brei­te machte. Viele alte Gruben, vielleicht die besten Gänge, wurden verschüttet, die Arbeit ward auf lange Zeit unbelohnend, ja fast un­möglich gemacht. Nie ist die Grube seitdem geworden, was sie in früheren Zeiten war, und trotz aller Verbesserungen und des Zuwachses in Kenntnissen der Chemie und Mineralogie schienen selbst die letzten Jahre denjenigen nicht mehr gleich kommen zu können, die jener Unglückszeit des Grubensturzes näher wa­ren. Unter Karl dem Zwölften hatte man doch gewöhnlich noch 6000 SPf. So hoch kam man auch von 1779 bis 1783 im Durchschnitt; jetzt aber hat man eben so oft unter, als über 5000 SPf. — Außer dem Kupfer gewinnt man durch das oben erwähnte Gradirwerk des erzgeschwän­gerten Grubenwassers jährlich an 800 Tonnen Viktriol, 100 bis 150 SPf. Blei, 1000 Tonnen Braunroth, 25 bis 30 SPf. Schwefel und 20 SPf. Cementkupfer, einige Mark Silber und einige hundert Dukaten nicht gerechnet.

Immer ist dies noch ein ganz bedeutender Ertrag, aber sieht man auf die Vortheile, wel­che die Krone für die Grube aufgeopfert hat und noch täglich aufopfert, sieht man auf den Zwang, worunter deswegen in manchen Kirchspielen der Ackerbau liegen soll, wie einige Patrioter klagen, so mögte sich dagegen wohl nicht ohne Grund einiges erinnern lassen. Indessen ist die Hoffnung keineswegs verloren, daß diese Kupferbergwerke einst wieder bedeutender werden können, wenigstens hat man dazu große Wahrscheinlichkeit.

Es ist hier der Ort, einige allgemeine Notizen die freilich nicht für jeden allgemein sind, hinzuwerfen über das Verhältniß des Ackerbaues zum Bergbau und umgekehrt, über die Haushaltung der Wälder und das Anschlagen vieler derselben zum Behuf der Bergwerke. Man kann wohl nicht leugnen, daß hierüber oft zwecklos und kenntnißlos gestritten ist und noch gestritten wird; aber im Ganzen mögen die Vertheidiger des Ackerbaues wohl nicht Unrecht haben, daß in älteren Zeiten und Verfassungen immer der Bergbau mehr begünstigt worden, als der Ackerbau, die erste Lebensader jedes Staates. […]

Von Fahlun kann man mit dem grösten Rechte sagen, daß es ohne die Grabe nicht existiren würde. Wer hätte auch wohl in ei­ner so öden Gegend eine Stadt gebaut? Die Stadt läuft von Südosten nach Nordwesten längs einem kleinen sie durchfließenden Strom, der sich nicht weit von ihr in den Runn ergießt. Sie ist nach einer Volksmenge von ungefär 6000 Menschen ungeheuer groß. Seit 1761, wo sie halb im Feuer aufging, ist sie mit breiteren and graderen Gassen erbaut. Ge­pflastert ist sie fast ganz mit Schlacken. Ihr äußeres Ansehen ist düster. Der Kupferrauch hat alle Häuser braun gefärbt. Er hat aber da­bei noch die Wirkung, daß er das Holz fast unverweslich und eisenhart macht. Dieser fei­ne Rauch färbt Silber, Messing und anderes Metall oft dunkel, macht das Eisen rostig und die Fenster trüb. Er ist zum Theil so schaaf, daß man ihn auf einige Meilen von der Stadt, oft noch weiter merkt. Die Stadt hat 2 ganz hübsche Kirchen, welche beide an der Nordenseite und die eine ein wenig außerhalb der­selben liegt. Überhaupt ist die ganze Nordenseite der schönste Theil der Stadt, hat einige Steinhäuser, unter welchen der Sitz des Landshöfdings, das Hospital, das Rathhaus, das Ma­gazin sich auszeichnen. Um jener Seite ist die Gegend auch anmuthig mit Gärten, Wiesen, Feld, laubreichen Bäumen und kleinen Land­häusern; alle übrigen Seiten sind unhold und finster und für sie paßt der ewige Dampf der über ihnen liegt. Lustigeren Graswuchs, als an dieser Seite, kann man gar nicht sehen. Frei­lich haben die Fahluner und die Umwohnen­den einen verständigen Wechsel mit Korn- und Wiesenbau, aber das allein thut es nicht. Das Metallische des Bodens muß das dunkle Grün und den üppigen Wuchs hervorbringen. Ich habe hier auch Kühe gesehen, die man für Schweitzerkühe halten mögte, so lang und breit­schultrig sind sie. — Hier hinaus am Wege nach Strand ist ein Sauerbrunnen an einer recht lustigen Stelle mit einem hübschen Häus­chen und einigen Alleen; er wird im Sommer doch von einigen benutzt.

Fahlun ist in Schweden deswegen berühmt, weil es keine Pest duldet. Dies läßt sich wohl erklären. Da wäre es ein gutes Asil sich bei Zeiten hinzumachen, wenn das fürchterliche gelbe Fieber auch Nordeuropa einreichen sollte. Indessen mögte ich doch nicht immer hier woh­nen. Bei stillem Wetter oder wenn der Wind von den Gruben her über die Stadt wehet, liegt sie in ihrer stinkenden Wolke so dicht vergraben, daß man nicht zehn Schritt vor sich sehen kann.

 

IV. Teil [Helsinglands Paradies]

Hier sind sehr kleine Ackertheile, die zum Theil nur 6 bis 8 Tonnen jährlicher Aussaat haben, aber ihre Besitzer bergen sich doch. Könnten wir Großwirthschafter in Pommern nicht etwas dadurch lernen, wenn wir überall gelehrig wären? Freilich bei uns wird der Bauer nie ein guter Ackersmann werden, ehe er frei geworden ist.

Ich hätte in Arbrå den nächsten großen Landweg nach Gefle nehmen, auch hier in Bollnäs hätte ich die Elf [Ljusnan] verlassen können; doch ich wollte Helsinglands Paradies sehen, und hielt mich deswegen an dem Strom. Auch hatte ich mehrere Addressen in der Tasche, von welchen ich mir Vergnügen versprach, aber darauf lag eine kleine Behexung, denn keine meiner Addressen traf ich. Doch war die ganze heutige Reise ein wahrer Freudenzug für einen Menschen, dessen Herzen es so natürlich ist, sich des Glückes der Kleinen und Geringen im Volk zu freuen; und ein glückliches Völkchen, wahrscheinlich das glücklichste in ganz Schweden, sah ich heute. Je weiter ich südwärts an der Elf hinfahre, desto besser wird der Anbau und desto vorzüglicher der Wechsel mit dem Wiesenbau und dem Säen künstlicher Futterkräuter. Ich sah hier schon mehrere herrliche Kleefelder, auch wird der Boden nach Bollnäs hin fester und schwerer, als der vorige. In allen Dingen zeichnen sich die fleißigen Helsinger aus. Auf manchen Bauerhöfen sah ich Dung aus Sumpfmoder, Leimen [Lehm] und Viehmist gemischt. Das Korn wird immer vorzüglicher, und besteht meist in Rocken, Gerste und grünen Erbsen; Hafer säen sie wenig. Dafür nehmen die Hopfenpflanzungen sichtbar zu und der Kartoffelbau, auf den Wiesen erfreuen immer größere Flachsfelder das Auge. Durch Flachs und eine gute Viehzucht ist diese Gegend so reich geworden. In den meisten Häusern sieht man zwei bis drei Webstühle, und oft sitzen ein halbes Dutzend freundlicher und reinlicher Spinnerinnen selbst in dieser allgeschäftigen Zeit. Der Wohlstand erscheint besonders in den Wohnungen. Es giebt hier manche Bauerhäuser, vor welchen ein Edelmann mit Sechsen auffahren könnte. Die meisten sind von zwei Stock und haben 6 bis 10 nette Zimmer; ich zählte in mehreren 10 und 14 Fenster an Einer Seite. Drinnen ist holländische Zierlichkeit, alle haben Gardinen und die meisten schöne und große Spiegel. So kommt endlich die Schönheit zum Wohlstande und bringt die Humanität. Ich kann dies um so fröhlicher sagen, weil hier noch Mäßigkeit und Ordnung in den Sitten und Bedürfnissen ist. Man findet fast keinen übertriebenen Staat, sondern die Menschen leben und kleiden und betragen sich, wie fleißigen Bauern zukömmt. Und diese freien, selbstständigen und fleißigen Menschen, wie gut und bescheiden sind sie! wie dienstfertig und still dabei! Sie sind nicht bauerstolz, nur der Sklave wird es, der sich etwas hebt. Man macht in meinem Vaterlande gewöhnlich die Einwendung, daß Selbstständigkeit und Freiheit für die Bauern nicht tauge. Ich mögte unsern Edelleuten, die zum Theil so unverständig und inhuman auf die Form alter Barbarei und Knechtschaft halten, die in dem rohesten Zeitalter entstand, wohl rathen, einmal hieher zu reisen und sich zu überzeugen, daß der Bauer sehr wohl ein freier Mann und ein ehrwürdiger Stand unter einer braven Nation seyn kann. Dasjenige Gemüth ist das sklavischste und niedrigste, daß es nicht dulden kann, freie Menschen um sich hier zu erblicken. […]

                                 

[Stockholm]

In Rotebro, dem nächsten Håll vor der Stadt, fand ich das Alte, nämlich daß die Gästgifvaregårdar um die Hauptstadt die schlechtesten sind. Es war da auch nichts zu kneipen und zu beißen, der Branntwein angebrannt, das Bier sauer, die fünf Eier, die ich mir abkochen ließ, bei der Besichtigung halb bebrütet; an gutes Öl und an frische Milch war gar nicht zu denken. Hungrig und verdrießlich schüttelte ich hier den Staub von den Füßen und fuhr weiter und kam um 6 Uhr im grimmigsten Platzregen an.

Ich nahm bei einem lieben Freund Quartier und wohnte eine Viertelmeile von der Stadt im freundlichen Marieberg am Mälare, den wir täglich beruderten. Was soll ich viel sagen von den Freuden dieser schönen Zeit? was von Stockholms zauberischer Lage, die es zu einem der schönsten Königssitze Europens machen? Diejenigen, welche Konstantinopel gesehen haben, nennen Stockholm wohl das Konstantinopel des Nordens. Wie viele wirklich elysische und zauberische Sitze, die Inseln, Halbinseln, Bergspitzen rings um die Stadt! welch ein Glanz der hohen Tannen-, Eichen- und Birkenwälder, die über den großen See und seine mancherlei Buchten einen romantischen Schein werfen! Doch weg mit dieser Mahlerei! Alles war hier schön, nur fehlten mir die meisten meiner alten Freunde und Bekannten. Man zieht in den heißen Monaten gar zu gern auf das Land und benutzt entweder die eigenen Güter oder die allgemeine Gastfreiheit und Freundlichkeit, die jedem mit Herzlichkeit entgegen kömmt, welcher der Freude und Ermunterung bedarf. Die große Stadt war jetzt auch wirklich ziemlich todt und bei der außerordentlichen Hitze dieser Tage war es keine Lust, viel in ihr zu thun zu haben. Das Einzige, was ich hier einige Male mit inniger Liebe besuchte, war Sergels Werkstätte.

Wer kennt den Namen dieses außerordent­lichen Mannes nicht? oder wenigstens wer sollte ihn nicht kennen? Nach allem, was ich von neuester Bildhauerei gesehen habe, ist Sergel der erste Bildhauer Europens. Von dem viel gepriesenen Canova habe ich manches gesehen, auch manche Urtheile der Verständigen über ihn gehört. Nach meinem Auge und nach fremdem Urtheil fehlt ihm die Erhabenheit und Einfalt, ohne welche diese Kunst, mehr als alle andere, sogleich ihre Nichtigkeit zeigt; man sieht, dünkt mich, die Überzierlichkeit und Weichlichkeit unsers Zeitalters durch seine Arbeiten durchschimmern, eine gewisse Selbstgefälligkeit, das Kleinliche im Großen, dieser Tod der Kunst, verläßt ihn selten ganz. Unser Schwede aber, welch ein kühner, freier Geist fliegt mit ihm über seine Zeit empor und blickt auch aus der kleinsten Arbeit, die ich von seiner Hand gesehen habe! Das Zierliche und Manierirte hat bei ihm nicht fest sitzen können, wie es überall bei den größten Schweden es nicht kann. Freiheit der Bewegung, Majestät des Denkens und Wollens ist sein Karakter und der Karakter seiner Kunst. Ich hatte den verflossenen Winter seine Arbeiten mehrmals mit Bewunderung gesehen, aber sein Sinn ward mir erst klar, als ich bei seinen Freunden hie und da kleine Handzeichnungen von ihm sah, kleine Kinder der Gelegenheit, die, wie alle Kinder der Gelegenheit, das väterliche Gepräge und den väterlichen Geist gewöhnlich am innigsten an sich trugen. Da steht in jeder Stellung und Gebehrde der Riesengeist, der mit eigner Kraft die Welt umschafft und eine neue bildet, wann und wo er will. In diesen leichten Umrissen, in diesen freien Zügen und kühnen Stellungen steht Sergel, wie Michel Angelos Geist in den berühmten Statuen und Bildern der Lorenzkirche in Florenz, die er für das Grab des Kardinals Julius von Medicis ausarbeiten wollte, die aber nur die ersten Meisselhiebe seiner schöpferischen Hand erhielten und als große Studien und erhabene Schattenbilder seines Geistes für alle Zeitalter unvollendet stehen blieben. Sergel ist einer der wenigen Künstler des nördlichen Europa, welchen sein großer Instinkt den unter diesem Himmel allein glücklichen Weg gehen ließ. Er verschmähte die kleinliche Angst für das Weiche und Zierliche, die so manchen Künstler auf dem Wege aufhält und endlich durch eine Art Behexung in der unseligen Mitte festmacht. — Dies verschmähte er und griff sogleich nach dem Höchsten: er begehrte das Majestätische und Große und ging durch die Kraft zur Schönheit. Man thut diesem großen Künstler Unrecht, wenn man sagt, seine Arbeiten seien Antiken. Es liegt in solchen Ausdrücken, womit man zu loben meint und wodurch immer nur der Unwissende lobt, doch immer etwas wie ein versteckter Tadel; meistens bedeuten sie auch nur, daß ein solcher Künstler unter den Neuern die Alten mit Glück und Geschmack nachgeahmt habe. Auch Sergel hat in Italien studiert und seine Brust an den herrlichen Denkmählern der Vorwelt erweitert und entflammt, seine Einsichten und seinen Geschmack daran gebildet. Man darf auch sagen, daß er in Einfalt und Korrektheit und Kühnheit der Zeichnung antik ist. Das war auch Michel Angelo, aber wer wird sagen, er habe die Alten nachgeahmt? Jeder große Mann findet sein Maaß in sich, er findet es aber auch in seiner Zeit und seiner Nation, und muß es in ihnen finden, wenn er nicht Mumien und Gespenster, gleichsam Schattenbilder hinstellen will, die uns zu sagen scheinen, als waren sie in einer grauen Zeit vor uns schon da oder als sollten sie in einer langen Zeit nach uns nur lebendig werden. Das Todte wird nur lebendig durch die Zeit, worin man lebt, aber diese Zeit ist dem großen Künstler nur wie die Erde um die Wurzeln des Baums: du siehest den herrlichen Stamm, seine üppigen Zweige und Blüthen, aber diese scheinen schon allein der Luft und dem Licht anzugehören. Auch Sergel trägt das Gepräge seiner Zeit. Mag er alte Leichtigkeit und doch Einfalt der Stellungen, alle Ruhe und Majestät des Ideals vom göttlichen Menschenbilde im hohen Grade gleich den Alten in seinen Werken mit einander vereinigen, so spricht doch aus den Alten mehr der allgemeine, aus den Neueren mehr der individuelle Karakter: Unterschiede, die sich bei allen Kunstwerken der alten und der neuern Welt erproben, wenn man sie einander gegenüber stellt, nicht mehr aber, als wenn man die alte Tragödie mit der neuen vergleicht. Auch aus Sergels Arbeiten spricht ein weicheres Gemüth, eine tiefere Trauer und Sympathie der Menschheit jeden Schauenden an, als aus den Werken der Alten, die alle Bilder des Lebens sogleich in den höchsten Himmel der Idee zur Allgemeinheit erhuben. Aber Sergels Weichheit wird durch die Höhe und Majestät der Bilder getragen, sie dürfen das Menschliche mehr aussprechen, als die Alten, und ich mögte sagen, daß eben dies einst der Gipfel der Vollendung der neueren Kunst seyn wird, wenn sie anders auf diesem Wege je das Höchste erreicht.

Für Sergels Meisterwerk hält man die Gruppe von Amor und Psyche, die er nach einer ganz neuen Idee zusammengestellt hat; ich aber erkläre mich für seinen Mars und seine Venus, eine andere Gruppe, von welcher der Gott noch nicht vollendet ist. Mars steht trotzig und kühn im Vorschreiten da und trägt die Göttin beinahe, die sich ihm zärtlich flehend und hinsinkend ans Herz wirft. Ein solches rein menschliches und herrliches Bild habe ich kaum gesehen, als diese Venus. Man zweifelt, ob das Hohe und Zarte in der Miene lieblicher zusammenschmelze, oder die Götterwürde in der ganzen schönen Gestalt sich himmlischer spiegle. Wer eine einzige solche Figur in einer halb schwebenden, halb sinkenden Stellung nur zeichnen kann, der soll mir ein großer Apoll seyn. Die süßeste Liebe und Lust in allen Zügen, ohne daß ein einziger unreiner Gedanke diesem Weibe nahen dürfe. Wie habe ich oft staunend vor der Göttin und vor ihrem erhabenen Schöpfer gestanden! — Eine Menge Büsten von berühmten und großen Personen, Modelle, Bas- und Hautreliefs, Fragmente aller Art verkündigen den hohen Sinn des Meisters. Er selbst scheint leider für die Kunst verloren zu seyn. Seit mehreren Jahren hat ihn ein Lebensüberdruß und eine Melancholie ergriffen, die ihn seinen unsterblichen Arbeiten und seinen sterblichen Freunden entzieht. Auch ich bin nicht so glücklich gewesen ihn zu sehen. Et soll ein großer, schöner und stattlicher Mann seyn, von starkem Körperbau, hoher Stirn und funkelnden blauen Augen, zugleich einer der kenntnißreichsten und angenehmsten Gesell­schafter. Er ist 63 Jahr alt und noch rüstig und stark. Wie viel könnte er noch für seine und des Vaterlands Ehre thun, wenn ihm die alte Heiterkeit wiederkäme? Seine Freunde wagen kaum dies zu hoffen. Er drückt auch durch diese Melancholie das Idealische der hohen nordischen Natur aus, die sich endlich selbst überwächst und die eigne Größe nicht tragen kann, weil ihr das Gleichgewicht und das Gleichbild zu sehr fehlt. Sollte man nicht endlich, wenn die Geschichte klug werden könnte, Karln den Zwölften so beurtheilen, den man bald zu einem Narren, bald zu einem Tollen gemacht hat? Weiß man denn nicht, daß kein Mensch ohne große Eigenschaften sein Zeitalter und die Meinung desselben beherrscht hat? Dies that Karl im Glück und Unglück bis an seinen Tod. Man weiß, daß der feine Marlborough beinahe wie ein geäffter Knabe vor ihm stand, daß Peter von Rußland ihn vergötterte, daß — was das Entscheidendste ist — alle Menschen in allen Ländern, die zu seiner Zeit lebten, seinen Namen auch lange nach seinem Tode als den ersten nannten. Was machte ihn zum Idol seines Volkes, wenn es in ihm nicht die tiefste Grundlage seiner eignen Natur, das allgemeinste Bild des allgemeinsten Strebens sah? Ein dürftiger Narr hat nie Sekten noch Völker begeistert. —

Als ein großes und würdiges Gegenbild des göttlichen Sergel nenne ich Bellman, einen schwedischen Dichter, dessen hohe Genialität und hohes Leben nur wenige seiner Landsleute recht begreifen. Er starb vor wenigen Jahren in dürftigen Umständen, hatte aber sein Leben mit einem kleinen Dienst, einem heitern Sinn und mit der Harfe und Dichtkunst fröhlich genossen. Nie dachte er daran, seine Gedichte zu sammeln und aufzubewahren; sie waren die Kinder fröhlicher Augenblicke, kurz der unmittelbaren Eingebung, und sprudelten wie le­bendige Quellen hervor, ohne daß er sie hal­ten konnte oder wollte; die Musik strömte dazu aus seiner Harfe. Seine Freunde bewahrten diese und jene, sammelten sie endlich, beka­men von ihrem Vater die Melodien, dazu und gaben sie unter dem Namen Fredmans Episteln und Lieder mit der Musik in 2 Bänden heraus. Bellman trieb sich auf den nie­drigsten Stuffen des Lebens, aber nicht niedrig herum. Aus diesem Leben mahlt er meistens, oder richtiger, in dieses Leben hinein stellt er seine hohen Ansichten. Man thut aber deswe­gen Unrecht, ihn den poetischen Teniers oder van Douw zu nennen. Die hohe Wahrheit und Naivetät des Gemüthes und Kolorits, das erste Leben aller Kunst, hat er wohl mit den braven Niederländern gemein, aber doch ist der Schein unter dieser Hülle größer, als er gewöhnlich bei ihnen ist. Man kann hier wohl sagen, das Niedrige ist der Käfig, worin sich die süße Nachtigall und die himmelfliegende Lerche freiwillig einsperrt, um in der Gefangenschaft desto schöner zu singen. Der gemeine Sinn fühlt in Bellman nichts als Possen und Witz, aber dem edleren Gefühl klingt die tiefe Tragödie des hohen Gemüthes allenthalben entgegen, das in seiner gewaltigen Idealität kaum die Form dul­den will und wenigstens den schlechtesten Schein von ihr wählt. Es ist die Überfülle der Kraft, die sich selbst nicht achtet und begreift, aber von einem höheren Geist getrieben aus der Versunkenheit in sich selbst aufgerüttelt wird. Des Dichters hoher Sinn spielt immer mit Kon­trasten, weil nur diese ihn wach erhalten, aber die höchste Einfalt und Treue, die zartesten Töne der Empfindung, das süßeste Anschauen der Natur muß er auch wider seinen Willen aussprechen und tönen lassen. Es wird mir nie gelingen, Bellman jemand begreiflich zu machen, der die schwedische Nation und das Tiefste des nordischen Karakters nicht begreift. Ich sage nur, er wird noch unsterblich leben, wenn manche der zierlichen und witzigen Dich­ter und Dichterlinge, die ihn über die Schul­tern ansehen, veraltet seyn werden. Er ist ewig wie sein Land und sein Volk, eine eigne hohe Künstlernatur und deswegen ewig wie die all­gemeine Natur. Um Sergels Werke zu sehen, um Bellman verstehen zu lernen, wäre es al­lein der Mühe werth, nach Stockholm zu rei­sen und schwedisch zu lernen. Und doch ver­steht den großen Bellman nur halb, wem die Natur nicht ein glückliches Organ für Musik gab, nach seiner Komposition zu singen und zu spielen, was er dichtete; denn seine Musik und Dichtkunst sind innig mit einander verwachsen und erklären sich nur durch einander.

Den Abend vor meiner Abreise ans Stock­holm hatte ich in meinem lieben Marieberg noch eine Abschiedskanonade. Dieses Marie­berg liegt sehr niedlich am großen Mälare und an sonntäglichen und festlichen Tagen wimmelt der ganze See von Schiffen und Böten, die se­geln und rudern, jedes nach einem allgemei­nen oder besondern Plätzchen der Lust. Der Schwede versteht den schönen Sommer und die reizenden Umgebungen der Königsstadt zu genießen. Ja es sind sogar eigene patriotische oder bloß lustige Verbrüderungen und Gesell­schaften gestiftet, welche oft in ganzen Geschwa­dern auslaufen und den See und seine Küsten weit und breit beschiffen. Zu den politischen Verbrüderungen, die sich wenigstens ein sol­ches Ansehen geben, gehören die Gesellschaften der Augustiner und der Svearne. Die Augustiner traten nach der glücklichen Revo­lution von 1772, die im August durchgesetzt ward, als eine Verbrüderung zusammen und verbanden sich, ihr Andenken jährlich zu feiern, was sie oft durch Züge und Kanonaden auf dem See thun. Die Svearne sind eine Verbrüderung, welche die alten und männlichen Sitten der Väter erhalten und feiern will und zu diesem Ende mehrere Tage nach der Weise lebt, wie sie meinen, daß die Ururgroßväter in dem grauen Heldenalter gelebt haben. Diese Gesellschaft ist sehr zahlreich und hat zwischen 30 und 40 Fahrzeuge. Sie laufen mit diesen um Mitternacht aus, kreuzen einige Tage auf dem großen See herum und legen an seinen Holmen und Küsten an. Da wird nach alter Weise allenthalben weidlich gezecht und ge­schmaust während des Tages und Abends, aber des Nachts muß jeder am Bord seyn und auf harten Brettern, allenfalls in seinen Mantel gewickelt, schlafen. Mehrere müssen Wache hal­ten, daß die Schlafenden nicht überrumpelt werden; denn solche Wikingarscherze pflegen sie wohl gegen einander zu üben. Die auf solche Weise mit ihren Schiffen gefangen wer­den, müssen große Pön geben. Diese Svearne waren auf ihren gewöhnlichen Kreuzzug ausge­fahren und kamen nun gegen die Mitternacht langsam der Stadt näher gesegelt. Es waren kleine und große Schiffe, Schaluppen und Böte, die alle in langer Reihe mit wehenden Wimpeln und hellen Laternen in den Masten daherfuhren, eine unendliche Menge Nachen, Kähne, Böte der Umwohnenden und der Städ­ter gesellten sich zu ihnen und vermehrten den Glanz. Die Luft blies sanft, der Himmel war dunkel, desto herrlicher wirkten die Lichter in Nähen und Fernen. In wechselnden Pausen spielten 4 Musikchöre, die in mehreren Böten vertheilt waren, kriegerische Weisen und Mär­sche, dann erfolgte von allen Seiten eine don­nernde Kanonade, die von manchen der Gärtenbesitzer und Inselbewohner umher aus klei­nen Böllern erwiedert ward, denn Musik und Geschütz muß der Schwede allenthalben haben, wo es lustig seyn soll. So defilirte die ganze Flotte anderthalb Stunden lang vor uns vorbei, bis wir die letzten Lichter an dem Riddarholm verschwinden sahen. […]

 

[Påskallavik bis Karlskrona]

Man wundere sich nicht über die kleinen Tagereisen, die ich mache, theils zögert das Warten auf die Pferde, theils halte ich mich selbst hie und da im Gespräch und Beschauen über die Gebühr auf, theils endlich geht es nur langsam wegen der hohen Berghügel, die hier fast allgemein sind, und die Peitsche habe ich nie mit größter Strenge brauchen gelernt.

Die erste Hälfte der 7/4 Meilen von Jemse­rum nach Norrby ist unfruchtbar und sandig und zeigt nur elende Tannen und hie und da eben so elende Hütten; die zweite Hälfte ist lustiger und hügeligter, fast alles Fels, aus gewaltigen Massen bestehend, mit sehr fruchtba­ren kleinen Feldern dazwischen, wie das treff­liche Korn zeigte. Man sieht hier viele gewaltige Eichen, die selbst bei uns durch ihre Dicke Erstaunen erregen würden, und anderes Laubholz. Je näher man Norrby kömmt, desto bes­ser ist das Land ausgehackt, ausgepflügt und bebauet. Endlich eine Achtel-Meile vor Norrby wird es sehr anmuthig, eine weite Aussicht thut sich auf, die im Durchschein schon das Meer und unzählige und üppige Wiesen hat. Man hat vor sich ein herrliches, einem Schlosse ähnliches Rittergut, einzelne Eichengruppen und zahllose Heerden, hoch auf einem Hügel liegt Döderhults schöne Kirche. An dem üppigen Grün und dem Fett der Auen glaubte ich wie durch einen Zauberschlag mich an die Ufer der ungrischen Donau versetzt. In Norrby ist ein kleiner Gesundbrunnen mit einer hübschen Al­lee großer Bäume und mehreren kleinen Gebäuden. Er wird von dem umliegenden Kirch­spiel viel gebraucht, besonders gegen Lähmun­gen und Gicht. Im Brunnenhäuschen hingen grüne Kränze als Weihgeschenke und ein Bild mit einem Kranze. Ich glaubte an einem heiligen Orte in einem katholischen Lande zu seyn.

Der Weg von Norrby bis Påskallavik ist einförmig und flach, mit Steinen, Sand, kleinen Tannen und schlechten Feldchen und Hütten. Aber welch ein Gefühl bei dem Anblick der mütterlichen Ostsee! Hier ist eine Anfuhrt, mehrere Wimpel weheten nah und fern, ich sah die hohe Jungfrau, eine gefährliche Klippeninsel für die Schiffer, ich sah die Insel Öland und ihr altes Schloß, das mir heute noch auf mehreren Punkten erscheinen sollte. Wirkt das Meer so auf jeden Menschen durch ein namenloses Entzücken oder ist es nur die über­wältigende Masse von Erinnerungen bei einem gebohrnen Insulaner, dessen Wiege nur zwei hundert Schritt vom Meer stand?

Die anderthalb Meilen von hier bis Mönsterås sind anfangs wie das vorige; die zweite Hälfte hat bessern Boden und ist besser bebaut. Endlich hat man mehrere große Höfe und Scheunen ganz auf mecklenburgische und pommersche Weise, herrliche Koppeln, Wiesen und Heerden. Das Meer erscheint wieder. Mönsterås selbst ist ein zierliches, großes Dorf, ei­nem Flecken gleich, mit schönen Häusern, und einer hübschen Kirche; es hat auch Meersanfuhrt und eine Menge Bretter lagen aufgesta­pelt zum Verschiffen. Ich sah hier viele Obstbäume, die sich zum Theil unter der Fülle der Früchte beugten.

Die 5/4 Meilen von Mönsterås bis Alem wa­ren unstreitig der lieblichste Theil meines heutigen Weges, so lieblich, daß mir bei manchem netten Hemman der Wunsch aufstieg, hier im Schooß der Freiheit, Einfalt und Vergessenheit grau zu werden. Der Weg geht durch kleine Hügel und Waldbüsche mit reichen Kornfeldern, Wiesen und Koppeln und mehreren mur­melnden Bächen gemischt — nette Landsitze, Alleen, liebliche Gärten, alles in üppiger Vegetation und im lustigsten Wechsel — wem sollten dabei nicht solche Gedanken kommen? Die Ruinen eines alten Klosters bei dem Oberstenboställe zu Kronobäck liegen sehr roman­tisch, ihr altes Grau mit den rothen Beeren des Sperberbaums jugendlich geschmückt. Doch die lieblichste Stelle des Weges ist das Säteri Strömsrum am Alsterå. Welche Linden und Ulmen stehen in dieser Allee! üppiger wachsen sie nicht bei Sanssouci und im Augarten. — Desto weniger schön sind die zwei Meilen von Alem bis Rysseby. Die erste halbe Meile ist noch lustig durch das Meer, woran der Weg hinläuft, die folgende Meile ist meist Tannen­wald und mageres Feld; die letzte halbe Meile dagegen ist fruchtbar und hügligt, anmuthiger, je näher Rysseby, und mit netten kleinen Hö­fen besäet.

Seit der heutigen Reise werden die Menschen sichtbar interessanter und rascher. Man sieht viele schöne Gesichter, breite Stirnen, le­bendige Augen, und bei Weibern viel Schel­merei bei freundlichen Mienen; doch vor allen ist der Wuchs hoch und nervigt. Die Männer gehen beinahe wie Matrosen gekleidet und brauchen viel gestreifte Jacken und lange Ho­sen aus blauem und weißem Drell. Die Wei­ber tragen nette Jüpchen, die Haare zusam­mengeflochten und in ein Knäul gelegt und von einer halben Mütze zusammengehalten. Sie tragen die meisten Dinge nicht mit den Hän­den, sondern fast alles auf dem Kopfe, auf einer Unterlage im Gleichgewicht schwebend. So gehen sie mit Körben voll Brod oder Obst, oder mit Eimern voll Milch und Wasser gleich sicher auf dem Wege. Reinlichkeit in der Klei­dung, Zierlichkeit in allen Dingen, so wie Mun­terkeit und Thätigkeit in Gesundheitsfülle schei­nen der Karakter dieser Küstenbewohner. Das einzige Unangenehme, was man an ihnen sieht, sind die Holzschuhe, die hie und da schon er­scheinen und immer häufiger werden, je näher man Karlskrona kömmt. — Ihre Häuser sind nett und gut gebaut. Wunderbar ist es, daß sie Wimpel statt der Wetterfahnen gebrauchen. Sollte nicht auch dies vielleicht ein Beweis seyn, daß die vorliegenden großen Inseln zu­erst diese Küsten bevölkerten, oder wenigstens, daß ein Seevolk das Stammvolk war? Bei je­dem kleinsten Gehöft prangen große Maistan­gen, mit mancherlei Figuren und Kränzen um­flattert und geschmückt, ein Zeichen, daß hier die Johannislust ordentlich und festlich began­gen wird. Die Scheunen und übrigen Wirthschaftsgebäude sind größer und dafür sieht man ihrer nicht so viele als in den oberen Provin­zen. Sie sind unten aus Holz gebaut und roth angestrichen, das Strohdach ist tüchtig und nett gemacht, nicht so elend und rauh, wie man es in Upland und Westmanland fast allgemein sieht; die Fasten sind wegen der Stürme mit Brettern belegt. Bei vielen kleinen Wirthschaften findet man hübsche Gärten und Baumgär­ten und fast bei allen zum Schmuck Ulmen, Erlen, Birken, Eichen, Ahorne und Sperberbäume.

Der Boden ist freilich im Ganzen leicht, doch ergiebig. Große Steinhaufen liegen in vielen Feldern wie Riesengräber und kleine Steine in Menge umher zerstreut. Koppeln und Wiesen liegen hier noch ohne allen Wechsel und sind zum Theil so wenig bewässert, daß sie als Acker sich besser bezahlen würden. — Man hat in Småland durchgängig viel Schwei­nezucht. Heute sah ich ungewöhnlich große Schaafe, wahrscheinlich von Gottländischer Race, und Kühe wie Schweitzerkühe. Der Ochs pflügt und zieht den Wagen hier. Der Ärndtewagen gleicht sehr dem Modell des sogenann­ten schottischen; der untere Theil ist oft dicht verschlossen, damit keine Körner ausfal­len können, und breite Leitern werden darüber gelegt, so daß die Ähren des Getraides nie nach außen überhängen. Ich habe hier in den verschiedenen Gegenden wechselnd Sensen und Sicheln gebrauchen sehen; seit Westerwik abwärts schneiden sie doch meistens mit Sicheln, hängen Erbsen, Flachs und Hanf häufig auf Stangen und Zäune zum Trocknen, spießen auf manchen Feldern die Garben auf Stangen über einander, wie man dies auch in den Ber­gen Steiermarks sieht; dies heißt snesa. Doch findet man an vielen Stellen die Garben auch in Mandeln gesetzt: man sieht, wie viel bei solchen Dingen auf Brauch und Gewohnheit ankömmt. Man findet hie und da Buchweitzen, ziemlich viel Flachsbau und Weberei zum Hausbedarf, Hopfen und seit heute häufiger Tabak um die Wohnungen; auch Birkenfutter wird noch immer gemacht und ganze Fuder dessel­ben sah ich einfahren. Da das Holz an mehreren Stellen schon dünn wird, so sieht man schon manche Steinmauren. Die Wohnungen stehen auch hier in der Regel auf Hügeln, oft sind Haus und alle Gebäude auf glattem Fels gegründet. Das Dach der Häuser besteht aus Rasen und Näfver, hie und da aus bloßen Brettern.

Den 17. August.

Es regnete den Morgen viel und ich fuhr erst um 10 Uhr aus, als der Himmel sich wieder erheitert hatte. Kalmar ließ ich auf der ersten Station links liegen, weil ich gar keine Addressen für den Ort hatte. Der Boden hinter Rysseby ist zuerst mager, doch das Land ziemlich bebaut. Hier wechseln Sensen und Sicheln, Korn in Mandeln und auf Ställen alle Augenblicke. Das Laubholz wird immer häufiger, bis es endlich an Blekingens Gränzen das Tannenholz verdrängt. Zum Schluß des Hålls sieht man weitere und bessere Felder und schöne Höfe. Bei Rysseby sah ich nach langer Zeit wieder die erste Windmühle und freute mich wie über einen alten Bekannten; sie werden nachher immer häufiger, je näher man Karlskrona kömmt.

Die beiden folgenden Stationen und Mei­len bis Warnaby wird die Gegend flacher mit guten und größeren Feldern und netten Gütchen. Hier hat man große Strecken Land und Sümpfe urbar gemacht und abgegraben; doch ist noch viel mehr zu thun übrig. Noch liegt seit ewigen Zeiten eine Menge fetter Acker­koppeln mit kleinen Hügeln und Gesträuch be­deckt. Auch Svedje sieht man an manchen Stellen frisch; doch verbrennt man hier nicht ganze Wälder, sondern nur die Stumpen und kleineres Gesträuch; zum Theil geht es auf förmliche Ausrodungen und ordentliche Felder los. Heute sah ich auch nach langer Zeit bei Rysseby die erste Buche wieder, doch eine liebere Freundin, als die Windmühle.

Hinter Warnaby kam ich bald wieder an das Meer und sah Öland aus der Ferne. Der Weg ist flach, der Boden leicht, immer ist man noch mit Urbarmachungen in voller Arbeit. Die Buchen werden immer häufiger, die Tan­nen verschwinden. — Seit heute früh sieht man, wie in Teutschland in einem Theil von Baiern und Franken, sehr enge Feldrücken zwischen den Furchen, sowohl bei Sommer- als Winter­korn, oft kaum von eines Sensenhiebes Breite; auch das ist nur wieder so Gebrauch, da kein niedriger Boden es nothwendig macht. — Die Menschen werden übrigens immer munterer, hübscher und liebenswürdiger, mit freien, offe­nen Gesichtern, großen blauen, doch auch nicht selten schwarzen Augen und vielem trotzigen Ernst bei den Älteren.

Die Station von Warnaby bis Påboda hat einen herrlichen Wald gewaltiger Buchen und Eichen, das hübsche Säteri Warnenäs, das doch mit Strömsrum nicht zu vergleichen ist, und viele Wiesen und Koppeln. Zuletzt wird es ganz vaterländisch mit vielen schönen Eichengruppen, wie das liebliche Hügelfeld bei Lanken auf der Insel Rügen mit den Alterthümern und Gräbern der Väter. Man hat hie und da von den Höhen die Aussicht auf das Meer. Das Håll bis Bröms ist flach und uninteressant.

Bei Bröms kamen die alten Erinnerungen an Krieg und Frieden und Schlachten und an die glorreichen Thaten der Väter. Hier machte ein kleiner Bach vormals die Gränze zwischen dem schwedischen und dänischen Gebiet, hier umarmten sich Monarchen nach blutiger Fehde, hier ward die Heldenarbeit tapfrer Schweden durch einen glorreichen Frieden besiegelt. Auch jetzt ist Blekingens Gränze noch durch einen Wald bezeichnet, wie fast bei allen Provinzen Schwedens. Wir fuhren bald über die Gränzbrücke eines kleinen Baches hin durch einen Wald von Eichen, Buchen und Birken, der Mond leuchtete uns durch die herrlichen Bäume mild entgegen. Zuletzt kamen Eichenhügel und kleine Felder.

Den 18. August.

Blekinges liebliches Land beginnt. Gewiß war es nicht die Stimmung, die mich betrog, denn das Wetter war kalt und ein rauher Wind blies, aber ich fuhr entzückt durch dies roman­tische Fleckchen. Es ist ein ewiger Wechsel von buschigen Hügeln, wohl bebauten Feldern und grünen Wiesen und Thälern, und verschie­dene Kirchen auf diesem kurzen Wege bewei­sen viel für die Fruchtbarkeit und Volksmenge des Landes und sind überdies auf ihren Hügeln pittoresk. Sie machen indessen eben keine stolze Miene, denn hier, wie in Småland, sind die meisten ohne Thürme. Der Boden ist freilich leicht, doch trägt er braves Korn und mitunter ganz guten Weitzen, obgleich Sommerkorn 4/5 der Aussaat ausmachte. Ich sah heute zu mei­ner Freude große Kohl- und Kohlrabifelder und viel Klee und Wicken, den ersten zur Saat und zum Heu geschlagen; auch hätten einige Felder Gras- und Dreschzirkulation. Sonderbar, daß hier südlicher noch fast alles Korn auf dem Halm steht. So sehr wirken dort oben die längeren Tage, die höheren zwischen Bergen eingeschlossenen Gegenden, vielleicht auch die Wärme von unten auf an den Wurzeln. Auf diesem Wege erschienen auch zuerst wie­der kleine aus Wacholdersträuchen und Eichenzweigen geflochtene Zäune. So lehrt das Be­dürfniß sich allenthalben einzurichten. — Tan­nen sieht man hier nicht mehr, das Meiste neh­men Eichen und Erlen ein. Die Wiesen über­treffen an Üppigkeit und frischem Wuchse alles, was ich bisher gesehen habe. Das Vieh ist makellos, Kühe, Ochsen, Schaafe, sind ungewöhnlich schön und stark, — An den Män­nern sieht man seit gestern häufig Holzschuhe, an den Weibern schon die bunten, oft mit Sil­ber und Gold ausgenäheten, Mieder. — Auf lustigen Hügeln immer auf und ab durch nette Wohnungen, Höfe und Gärten kömmt man so nach Lyckeby.

Dieses Lyckeby ist ein netter Flecken und hat mehrere Fabriken und eine große Mühle, die der Admiralität von Karlskrona gehört. Es liegt an einem wilden Strom, dessen Umgebun­gen sehr anmuthig sind. In alter Zeit war es ein Städtchen mit einem Schlosse, von dessen Mauren man kaum die Trümmer findet. Der Weg die ¾ Meilen von hier bis Karlskrona geht fast über lauter kahlen Fels, sobald man die erste Viertelmeile gemacht hat. Aber doch ist es eine lustige Fahrt; man hat ja die See und die amphitheatralische Stadt vor sich. Ich war um 9 Uhr schon in einem Kaufmannshause abgestiegen, wohin man mich gewiesen hatte und wo ich recht hübsches Logis und ein gutes Frühstück fand.

Karlskrona ist eine der jüngsten, aber zugleich nettesten Städte in ganz Schweden und liegt auf mehreren Inseln, und über einige Inseln muß man schon auf Brücken fahren, ehe man zur Stadt kömmt, z. B. über Wämmö, über den Panter- und Pottholm, die beide bebaut sind und als Vorstädte angesehen werden können *).

Die Hauptinsel, worauf die Stadt liegt, heißt Trossö. Sie war das Eigenthum eines Bauren und Fischers, Namens Veit Andersson, der sie für keinen Preis verkaufen wollte, als Karl der Eilfte hier die Station der großen Flotte anle­gen wollte, sondern sich auf sein Eigenthumsrecht berief. Man mußte ihn mit Gewalt aus dem Besitz setzen und einige Zeit einsperren, bis seine Hartnäckigkeit sich legte. Noch jetzt heißt eine Gasse nach ihm Vitusgata. Das Häuschen, worin er wohnte, stand bis 1773, wo es niedergerissen ward, um demjenigen Ge­bäude Platz zu machen, welches jetzt zum Rathhause dient. Seit dem schrecklichen Brande von 1790 hat die ganze Stadt eine andere Gestalt erhalten. Nur der kleinere und am schlechtesten gebaute nordwestliche Theil derselben und das schlechte Quartier von Lilla und Stora Björkholmen sind von den Flammen verschont geblieben. Der mittlere, größte und stattlichste Theil der Stadt brannte ganz ab. Die­ser ist nun mit graden und breiten Gassen und schöneren, zum Theil steinernen Häusern wie­der aus der Asche gestiegen und die Wunden jenes schrecklichen Jahres sind meistens wieder ausgeheilt. Selbst die Gassen hat man zu ebnen und hie und da, wo es angeht, ordentlich zu pflastern gesucht. Noch jetzt arbeiteten einige von den zur Ankerschmiede verurtheilten Sklaven daran. Man muß nemlich wissen, daß die große Insel Trossö und die kleineren umlie­genden, worauf Karlskrona und seine Anlagen gebauet sind, aus hartem Fels bestehen. In manchen Gassen sind alle Häuser auf nacktem Stein gebaut und die Straßen auf- und abstei­gend gleich einem Felsenberg zu erklimmen. Der schönste Platz in der Stadt ist der große Markt, einen stattlicheren können die größten Residenzen Europens nicht aufweisen. Er ist meistens ein Oblongum und wurde sich noch schöner darstellen, wenn man ihn nicht mit den Kirchen verbaut hätte; die große schwedi­sche Kirche steht nemlich grade auf seiner Mitte und die teutsche an der einen Seite. Auch diese letzte ging in dem Brande mit und ist nun in einer sehr geschmackvollen Rotunde wieder empor gestiegen, deren Inneres eben so einfach ist, als ihr Äußeres. Sie und der Sitz des Landshöfdings machen die Hauptzierden des Platzes.

Von hier südöstlich abwärts gehend kömmt man zu einer Ebene, die auch mit dem Namen Slätten schwedisch eben so genannt wird. Dort ist der sogenannte Admiralitätsmarkt, und man sieht die Grundmauren einer Kirche, welche einmal die Admiralitätskirche werden soll. In dieser Gegend liegt das Admiralitätskrankenhaus und das Seearsenal. Diese, das Proviantmagazin, die alte Admiralitätskirche, die Werfte und mehrere öffentliche Gebäude sind von der Stadt durch eine Mauer getrennt, die von dem Einrichter der Stadt, dem Grafen Dahlberg, sowohl gegen Fener als Feinde aufgeführt ward, aber jetzt an mehreren Stellen zu verfallen an­fängt. Auch die neue Kaserne bei der Brücke nach Stumsholm ist ein ansehnliches Gebäude mit einem Kupferdache.

Nur Eingebohrne bekommen Eingang zur Werfte, dem Hafen und den Docken, und müssen sich in dieser Hinsicht bei dem Werftadmiral melden, der ihnen einen Einlaßzettel mitgiebt, worauf sie ungehindert passiren; Fremde werden gar nicht zugelassen. Diese Werfte und der Hafen gehören sicher zu den schön­sten und bequemsten in ganz Europa. Im Hafen ist es immer still und sicher wie in einer Kammer; der Lindholm, eine kleine Klippen­insel mit mehreren Magazinen und Armaturgebäuden, und die alte Docke liegen wie eine Mauer davor. Bei der Brücke ist das Wasser so tief, daß die Schiffe armirt, getakelt und proviantirt werden und so auslaufen können, eine Bequemlichkeit, die sich wohl für wenige Kriegsflotten in Europa findet. Die Brücke, woran die großen Schiffe von der Linie liegen, hat 1497 Fuß Länge. Von ihr hat man eine herrliche Aussicht auf die Menge der im Meere vorliegenden Inseln und auf die kleinen Inseln Aspö und Tjurkö, wodurch der große Einlauf in den Hafen ist, und welche durch die bei­den Kastele Kungsholm und Drottningskär den Hafen vertheidigen, nebst einem kleinen Molo, welcher an der einen Seite gleichsam als Fortsetzung von Lindholm aufgeführt ist. Neben der Werfte sind viele Gebäude zu Komtoiren und Werkstätten eingerichtet. Dort findet man den Modellensaal, den Musterungssaal, eine Ankerschmiede, mehrere kleine Schmieden etc. Mich interessirte vorzüglich der Modellensaal. Seine Einrichtung verdankt man fast allein dem berühmten Admiral Chapmann, einem der größ­ten Seemänner und Schiffsbaumeister Europens, der sein Geschlecht zuerst geadelt und berühmt gemacht hat. Von ihm sind die schönsten und besten Modelle, so wie fast alle Schiffe der schwedischen Flotte nach seinem Plan gebaut sind. Dieser Saal ist sehr lehrreich, denn man findet nicht blos die Muster der schwedischen Schiffe darin, sondern anch fast aller andern europäischen Mächte, ja sogar die Muster der Malaien und Madagaskaren, Ich wanderte mit einem Gefühl von Ehrfurcht darin herum, wie in einem Tempel, den sich der große Mann selbst errichtet hat. Seine Büste aus karrari­schem Marmor ist des Saales größte Zier. Sein Antlitz spricht Stille und Güte; so soll auch sein Karakter seyn. Ein edler Greis! Oft hat er glänzende Anerbietungen von England und Frankreich gehabt, aber immer ist ihm das Vaterland das Theuerste gewesen, und für keinen Lohn verkäuflich. Noch jetzt, da er über 80 Jahre alt ist, arbeitet er unablässig von des Morgens 4 bis des Abends 6 Uhr. Wie gern hätte ich ihn, wie gern sein kleines Eiland Skärfva gesehen, wo er um seine ländliche strohgedeckte Hütte ein Elysium geschaffen ha­ben soll! Aber man sagte mir hier, er sei kränk­lich und möge nicht gern gestört seyn.

Hier um die Werfte und überhaupt in der Nachbarschaft der Admiralität ist die größte Thätigkeit und Bewegung, während in den mittleren Gegenden der Stadt das Gras wächst. Man arbeitet jetzt rastlos und mehrere große Rangschiffe liegen auf dem Stapel. Auf dem Lindholm, der als Brüstung gegen das Meer vor dem Hafen liegt, findet man mehrere neue Gebäude für die Armatur und die Inventariumsstücke der Schiffe, eine Station für die Scha­luppen, eine Reiferbahn und das berühmteste Werk von allen, die alte Docke, ein Werk von dem großen Polhem und Sheldon, und nachher vom Direktor Thunberg mehr vervoll­kommnet. Diese Docke ward schon in den letzten Jahren Karls des Zwölften angefangen. Sie ist aus hartem Fels gesprengt und ungefär 80 Fuß tief und über 200 Fuß lang; die Breite ist oben 90, am Boden 35, in der Mitte 65 Fuß. In diese Docke laufen die größten Schiffe durch eine Öffnung ein, die mit zwei großen Schleusenthoren an der Meerseite ist. Durch einen in dem Berge ausgesprengten Kanal wird das Wasser ausgepumpt und ins Meer zurückgelei­tet, so daß die Docke das Schiff endlich trocken niedersetzt, das dann nach allen Seiten be­sehen und kalfatert werden kann. Sheldon machte die Docke breiter und Thunberg tiefer, als sie nach dem ersten Plane war, er versah sie auch mit neuen Schleusenthoren und einer ganz neuen Pumpeneinrichtung, durch welche ihr Wasser in zwölf Stunden wieder ausgepumpt werden kann.

Auch die neue Docke ist ein großes und königliches Werk. König Gustav der Dritte legte den Grundstein und Thunberg leitete das Werk ein. Sie liegt westlich von der Werfte in der sogenannten Peter Jungs Wik zwischen der Stadt und dem Björkholm. Diese Wik hat man eingedämmt, so daß zwischen dem Wästra Udden (einem Theil der alten Stadt im Nordwesten) und dem südlichen Theil des Björkholm ein Einlauf ist, innerhalb welchem man einen kleinen Hafen gemacht hat, wo Schiffe getakelt, ausgerüstet, bemastet und bewaffnet werden können. In diesem Hafen ist an der Nordseite eine wasserdichte Mauer, welche für den Eingang der Schiffe zwei Öffnungen hat. Dann folgt vor jenen Öffnungen ein Halbzirkel, der durch Mauerwerk in zwei Theile getheilt ist. In jedem derselben werden wieder fünf Öffnungen mit Schleusenpforten angebracht, die zum Eingang der Schiffe in ihre Docken dienen. Drinnen vor jedem dieser Eingänge sollen zwei Docken neben einander angebracht werden, so daß der ganze Dockenbau für 20 Linienschiffe werden soll. Die Gestalt des Ganzen wird ei­nem ausgebreiteten Fächer gleichen. Wären diese Docken bloß für die Reparatur der Schiffe beabsichtigt, so begreift jeder leicht, daß so viele Verschwendung seyn würden. Alte Schiffe, die lange im Wasser gelegen haben, müssen doch wieder in ihr Element hinein, weil sie, hier im Trocknen aufgestellt, fürchterlich reißen und sich werfen würden; nein, sie sind für neu gebaute Schiffe bestimmt, diese können sogleich hineingebracht werden und im langen Frieden vielleicht 50 Jahre sich hier eben so unversehrt und neu erhalten, als sie am ersten Tage ihres Eingangs waren, da man sonst, wenn sie im Wasser liegen, 30, höchstens 40 Jahre als ihr höchstes Alter der Brauchbarkeit ansetzt. Mit dem neuen Dockenbau ist man bereits so weit gekommen, daß der Hafen zu 26 Fuß Tiefe unter dem Wasserhorizont aus­gesprengt ist. Die Klippe ist lothrecht an allen Seiten abgeglättet und, wo sie nicht dem Was­serhorizont gleich war, mit gesägtem Sandstein aufgemauert. Der westliche Einlaufsraum ist fertig gesprengt, alle fünf Eingänge zu den Docken mit ihren Basen und Thorhaltern sind aus gehauenen Steinen aufgemauert, schon sind drei Docken fast ganz fertig. Zu der letzten legte Gustav der Vierte Adolf im Oktober 1797 den Grund, auch sie ist bis auf die Pfeiler und das Dach vollendet. Jede dieser Docken hat ihre Öffnungen an den Seiten, ihre Schleusenthore zum Einlaufen der Schiffe und ein hohes mit Kupfer gedecktes Dach, so daß die Schifte darin wie in einer Kammer liegen.

Auch auf dem Stumholm sind manche nütz­liche Einrichtungen für das Seewesen. Da ist zuerst das große sogenannte Slupskjul, ein Gebäude, welches im unteren Stockwerk alle Barkassen, im oberen alle Schaluppen ver­wahrt. Es liegt an der See, so daß die klei­nen Fahrzeuge im untern Stock sogleich an ih­ren Stellen ganz bequem eingenommen werden können; die Schaluppen werden durch Winden auf einem sehr inklinirenden Gerüste hinaufge­wunden. Hier ist auch eine Kronbäckerei und eine Tonnenbinderwerkstätte nebst einer Ton­nenbude (tunnbod), ein großes Haus, worin Wasserbehälter, leere Tonnen u. s. w. aufbe­wahrt werden.

Man begreift von selbst, daß Karlskrona durch die große Flotte und ihr Personale sein erstes Lebensblut und alle seine Thätigkeit er­hält. Die Admiralitätskirche hat auch die größte Gemeinde. Man giebt der Stadt etwas über 13000 Einwohner. Der Handel beschränkt sich meistens auf die Bedürfnisse der Flotte und der Stadtbewohner. Der Holzhandel und der Fischfang, der sonst hier am Strande und auf den Hering an Bohusläns Küste getrieben ward, hat viel von seiner Wichtigkeit verloren.     

Die Stadt hat drei Kirchen, nemlich die Admiralitätskirche, die große schwedische Kir­che und die teutsche. Die teutsche Gemeine ward 1689 gegründet und hat ihren eigenen teutschen Prediger. Sie soll vormals ansehnlicher gewesen seyn, jetzt nimmt sie offenbar von Jahr zu Jahr ab. Die abgebrannte Kirche ist außerordentlich schön wieder erbaut, wie ich oben schon erwähnt habe. Auswärtige teutsche Gemeinen haben sehr dazu beigetragen.

Hier ist eine Trivialschule und eine teutsche Schule, ferner eine Schule für die alteren und jüngeren Matrosenknaben, welche in zwei Kompagnien eingeteilt sind, deren jede zwei Lehrer hat. — Die Admiralitätswaisenhausschule ward 1760 für arme Kinder bei der Admiralität eingerichtet, die von einem Lehrer freien Un­terricht genießen. Eine gewisse Anzahl armer Kinder erhalten gleichfalls monatlichen Unter­halt, bis sie ein Alter von 12 Jahren erreicht haben. Der Admiralitätsstaat trägt durch einen bestimmten Abzug von seinem Gehalt zur Aufrechthaltung der Einrichtung bei. Über diese sowohl als über die Matrosenknabenschule hat der Admiralitätssuperintendent die Aufsicht und der höchste Befehlshaber bei der Admiralität setzt die Lehrer. — Noch giebt es eine Armenschule, die einen Lehrer hat, der von der Admiralitätskirche unterhalten und von dem Admiralitätskirchenrath eingesetzt wird. — Sonst war hier auch eine Kadettenschule zur Bildung tüchtiger Seemänner, sie ist aber seit der Stiftung der großen Kadettenschule zu Karlberg bei Stockholm eingegangen und mit jener ver­einigt.

Außer diesen nützlichen Instituten hat Karlskrona das große Admiralitätslazareth und ein Landes- oder Länslazareth, welches 1797 von der Gilde des Königlichen Seraphinenordens eingerichtet ward und sechs Betten für arme und 6 für bezahlende, meistens venerische, Kranke hat. Die jährliche Krankenzahl beläuft sich auf 60. Ferner ist hier ein Arbeitshaus und eine Hospitalseinrichtnng, die gleichfalls 1797 angefangen ward. Der Fond dazu war ein Geschenk des Kaufmanns Lunde von ungefär 25000 Rthalern, welches nachher durch Zin­sen und freiwillige Zusammenschüsse ansehnlich gewachsen ist. Hier werden 10 bis 15 arme Kranke und schwachsinnige Personen von der Bürgerschaft unterhalten. Die Rudimaterien zu Arbeiten werden aus dieser Anstalt an die in der Stadt wohnenden Armen gegen eine be­stimmte Bezahlung ausgegeben.

Ich besuchte hier, weil es grade Sonntag war, beides die teutsche und schwedische Kir­che. In der ersten hörte ich eine schlechte kosmotheologische Predigt über die herrlichen Sinne des Gehörs und der Sprache; mehr er­götzte ich mich in beiden Kirchen an den Men­schengesichtern und der hübschen Tracht der mittleren und niederen Stände. Es ist auffal­lend, wie viele hübsche Gesichter man in Karlskrona und an den meisten Stellen Blekingens sieht. Die Stirn und Nase hat gewöhnlich viel Stärke und Präcision, die Augen sprechen Klar­heit und Verstand, weniger Phantasie, der feine Mund deutet auf Kraft, nicht auf Fülle, der Wuchs ist leicht und kühn bei Männern und Weibern.

Den 19. August.

Nach dem Gottesdienst und Mittagsessen um 12 Uhr fuhr ich aus Karlskrona. Das Wetter war heute den ganzen Tag kalt und stür­misch, zuweilen mit kleinen Regenschauern. Anfangs hat man einen Theil des alten kahlen Weges von gestern, darauf geht es links ab vom Wege durch die lieblichsten Eichenhügel und Thäler und Auen. Am Wege der ersten Station sind viele niedliche Landsitze; auch be­gegneten mir — was einem in Schweden selten zu Fuß begegnet — einige feinere Frauen und Mägdlein auf dem Wege spazierend. Diese ganze Station ist unbeschreiblich schön durch Nättrabykirche und schönen Strom und die mahlerischen Baumgruppen um ihn und in den Thälern. Der ganze Weg wechselt mit Anhöhen, Eichenhügeln, Feldern, Wiesen und einzelnen Birken- und Buchenklumpen. [...]

*) Siehe Blekings Geschichte and Beschreibung vom Professor Sjöborg in Lund.

 

[Ystad]

Den 6. September Nachmittags fuhr ich von hier nach Ystad. Svaneholm war der schönste Schlußstein meiner schönen Reise. Mit süßen und menschlichen Empfindungen fuhr ich durch die Güter des Biedermannes, wo mir jetzt alles schon bekannter und wichtiger geworden war. O mein Vaterland! wann wird dein Macklean aufstehen? wann wird man begreifen lernen, daß es gleich schändlich und dumm, eine Sün­de an Gott, der Erde und dem Menschen ist, Menschen als Sklaven zu gebrauchen? Wirke lange, edle Seele!

Von Svaneholm bis Ystad sind drittehalb Meilen. Anfangs hat man noch den alten Hü­gelboden und guten Weg. Die letzten anderthalb Meilen sind kahl und der sandige Weg läuft nahe am Meere hin. Mit der sinkenden Sonne war ich in Ystad.

Dies Städtchen kam mit jetzt nicht so ver­wünscht vor, als im vorigen Herbste, da ich an einem trüben und regnigten Novembertage lan­dete. Es ist freilich hart am kahlen Strande erbaut, hat aber manche recht hübsche, größtentheils aus Fachwerk gemauerte und mit Ziegeln gedeckte Häuser, einen guten Markt und breite und grade Gassen. Wie doch des Men­schen Augen durch sein Gemüth gleich so ganz anders werden! Aber zwei Dinge fehlen, die nicht fehlen sollten, nemlich gute Wirthshäuser für die Fremden, die hier oft 8 bis 14 Tage liegen müssen, und ein bequemer Hafen. Das, was man jetzt Hafen nennt, ist gar keiner und besteht nur aus einer langen Brücke, die ins Meer hineingeführt ist, und wo die Postjachten und andere Schiffe beim Sturm sehr unsicher anlegen. Doch hat man schon einen kleinen Anfang zu einem Molo gemacht, und wann der fertig wird, so wird es sicherer und besser seyn. Die Wirthshäuser — ja die sind wirklich er­bärmlich für Essen und Trinken und überdies theuer. Man denke sich die Pein, und Lange­weile, wenn man wegen widriger Winde 8 bis 14 Tage in Ystad liegen muß, wo keine Gesellschaft, keine hübsche Gegend, nichts als kahles Ufer und ödes Meer ist. Glücklich hatte ich nur anderthalb Tage zu warten.

Von hier ist die gewöhnliche Fahrt auf Teutschland oder vielmehr auf Stralsund und ordentliche Postjachten und Paketböte sind dazu bestimmt, die Verbindung zwischen Schweden und der teutschen Provinz zu unterhalten. In den Monaten, wo das Meer offen ist, gehen die Postjachten zweimal bis viermal von beiden Seiten hin und her; widrige Winde indessen und Mangel an Reisenden können hier doch Queerstriche machen. Die Postjachten sind bequem eingerichtet mit einer netten Kajüte und manchen Schlafstellen. Man bezahlt für die Überfahrt ungefär 5 Reichsthaler und die ganze Reise mit den Trinkgeldern und der Ausrüstung für einige Tage kann 2 bis 3 Louisd'or kosten. Für Bediente, Koffer, Wagen etc. wird besonders bezahlt. Die Ausgaben für Visirung des Passes and an die Zollbedienten und Lootsen sind unbedeutend. Ein Reisender, der von Teutschland kömmt, hat sich in Stralsund wohl zu erkundigen, was in Schweden Kontrebande ist, um sich keinen Unannehmlichkeiten aus­zusetzen.

Die Seereise von 18 Seemeilen macht man oft in 12 bis 15 Stunden, muß aber zuweilen auch wohl Tage zubringen und ungeduldig in das öde Weite schauen. Nicht viel besser ging es uns, was um so langweiliger war, weil der Himmel uns das schöne Geschlecht, welches in den schlimmsten Zustand Freude zu bringen pflegt, ganz hatte ausgehen lassen. Wir muß­ten zwei Tage schwimmen, denn das Wetter war zu schön und fast kein Lüftchen wach, dazu trieben Seeströme uns die erste Nacht wieder nahe an die schwedischen Küsten. End­lich den zweiten Tag Vormittags um 9 Uhr kam ein günstiger Wind auf, um 3 Uhr sah ich schon die lieblichen Küsten meiner mütterlichen Insel in blauer Dämmerung sich erheben, Zeus Glück bringender Vogel, ein Geyer, setzte sich, müde vom Flug, mit hängenden Flügeln auf den Mast. Wir alle frohlockten über das frohe Zeichen, siehe! da lud ein Bar­bar von Matrosen seine Büchse und schoß ihn herab. Er schwamm mit den Wogen dahin, aber der Gott des Himmels rächte sich. Der Wind ward stiller, wir hatten Mühe über die Untiefen des Gellen zu kommen, weil es dort schon dunkel ward, und die vollste Nacht war da, ehe wir Stralsunds Hafen erreichten. Alle Thore waren geschlossen, jeder suchte erst ei­nen erfrischenden Bissen, dann seine beklom­mene Schlafstelle, und erst den folgenden Tag sollten wir den lieben Boden betreten.

Swedish

Resa genom Sverige 1804
 
II [Fahlun]

Här vid Ornäs slutar den stora dälden, och trakten inskränkes af skog, men har för öfrigt många sjöar, åar, gröna högder och några vackra landtgårdar. Under sista milen till Fahlun har man skog, många backar och några små enstaka hemman. Wi sågo mycket slagg, som i ofantliga, ruinlika högar låg uppstappladt jemte vägen, och som tillkommit genom fordna masugnar hvilka nu mera ej finnas; för öfrigt förkorrtade vi vägen med visor. Efter en långsam färd upptäckte vi sluteligen Fahlun genom den rök, hvaruti det är insvepadt, och i hvilken aftonrodnadens glans målade besynnerliga figurer och åstadkom underbara färgbrytningar. Jag rullade lika­som drömmande utföre ett naket berg emellan stenhopar, brinnande malmhögar och knarkan­de machiner. I anseende till luftens stillhet låg staden alldeles begrafven i ett tjockt moln af rök. Med mycken möda hittade vi till den osnygga gästgifvaregården. Der ville jag ej stadna qvar, och på stadens källare kunde jag ej heller taga in, emedan värdfolket rest bort, och lemnat Kyparen blott redskapen framme. Det geck ej bättre på två eller tre andra ställen, dit man visade mig: men en man, som bodde nära den tullen, genom hvilken jag kom in, ett medelting emellan Hand­lande och Tracteur, vid namn Fröbom, för­barmade sig sluteligen öfver mig, och tog mig in i sitt hus. Här feck jag en glad och snygg kammare, mjölk och ägg, mycket godt smör, ost, bröd ochskönt öl, som var en önskad välfägnad för den hungriga vandrings­mannen. Min sömn var redan så väl grundlagd, att flera skrålande personer, som drucko om flitigt med hvarandra i yttre värdshus-rum­met, snart icke mera förmådde transportera ljudet till min lugna bädd.

Följande dagen använde jag till några visiters afläggande, och i synnerhet till den förnämsta visit man kan göra i Fahlun, näm­ligen till den stora gruvfan med dess tillhö­righeter. Gårdagen kunde jag i mörkret och röken ej öfverse allt; nu såg jag, att man svårligen kan göra sig en ohyggligare föreställning om Tartarens fält, än man i sjelfva verket finner, då man genomvandrar sydvästra trakten af Fahlun. Bergen äro ända till spetsen alldeles kala, och bestå af söndersmulade klippor, på hvilka en liten fläck grönt blott här och der framstuckit. Några stilla sjöar visa sig ibland de ödsliga klyftorna, samt på få ställen ett uselt stycke odladt land med magra åkerlappar. Längre bort tätt utom staden finner man dels flera gamla gruföppningar, der man fordom gjort försök, men hvilka sedermera igenfallit eller blifvit öfvergifna, dels anstalter som tillhöra den :underjordiska œconomien, såsom, stora berg af stenar och slagg, malmhögar, sådan malm som en gång blifvit urbränd och som röker af svafvel; endast de många konstiga och sköna machiner man der ser, lyfta åskådarens sinnen och känslor åter ifrån Chaos och förhärjning till ett lifligt be­grep om Naturen och Skaparens mästarverk. Straxt utom staden, emellan densamma och den stora gruvfan, finner man en mängd hus, som äro bestämda till boningar för de personer och tjenstemän, hvilka tillhöra grufhandteringen, samt en stor ansenlig byggnad, som innefattar åtskilliga Contoir och hela räkningsverket. Jag geck in der med en grufstigare, besåg hela inrättningen samt många sällsynta stuffer och mineralier, och iklädde mig sedan en Bergsmansdrägt, hvars långa och grofva yllna Dalkarls-strumpor samt järnbeslagna skor på en mycket het Sommardag åtminstone icke gåfvo mig någon svalka. Därefter begåfvo vi oss till Storgruvfan, der jag ärnade anställa min underjordiska resa.

Gruvfans ofantliga öppning, som alltid är höljd af tjock rök, ser alldeles ut som en afgrundsport. Den är rundt omkring omgifven med ledstänger, och har på många ställen konstiga flätverk af sammanfogade stockar, hvil­ka äro gulbruna af koppar-röken, och derföre till utseendet fullkomligt likna getingbon. Un­der nedfarten berättade man mig en historia om en Dalkarl, som verkeligen caracteriserar detta folk. Han åkte med ett stort hölass vid ledstängarna, detta stjelpte omkull, och han följde med detsamma en 60 fot djupt ned, men föll så lyckligt på det medföljande höet, att han på intet sätt skadade sig. Me­dan han under fallet ännu sväfvade i luften, skrek han blott om sin tobakspipa, som i första förvirringen föll ur hans mun. Wi nedgingo något säkrare, än nämnde Dalkarl, på stegar till den första vida öppningen, sedan geck det beständigt djupare ned i mörkret, vid fackelsken, helt sagta och makligt, så att till och med de hästar, som nyttjas att sätta flera machiner igång neduti djupet, transpor­teras äfven upp och ned hit. Dessa kreatur befinna sig väl i grufröken, och aflösas hvarje Söndags afton af andra, ty de äro nödvändi­ga neduti till många machiner, hvarigenom så väl malm, som vatten uppfordras. Efter min följeslagares räkning nedsteg jag tillhopa lagdt 190 famnar, och sluteligen på träd- och jern-trappor ännu 77 famnar, hvilken promenad verkeligen icke föreföll mig lätt. Ofta passerar man igenom en qväfvande het rök, på anrdra ställen åter har man en genomträngande kyla, hvarvid våra facklor började flämta. Man måste under nedstigandet på de hängande stegarna beständigt stödja sig så mycket på hälarna, och detta tröttar senor och knän myc­ket mer, än vid uppstigandet. Jag klättrade mig fram genom många schacht, mera för att se de arbetande menniskorna, än stenarterna och malmen, som öfver allt är tämmeligen lika. Dessa schacht hafva merändels namn efter Kongliga och andra förnäma personer, och malmen ifrån hvarje schacht numereras särskildt, emedan deras afkastning är mycket olika. I allmänhet är luften derstädes het, rökfull, och ofta så tryckande, att man kan qväfvas. Ett ställe skall finnas, som, efter min ledsagares utsago, har 53 graders värma; och ändå lockar vinningslystnad och vana menniskor hit ned under deras kraftfullaste ålder, hvarvid de i sitt frihets-tillstånd ej finna det arbetet odrägligt, som i händelse de voro ditdömde såsom slafvar, hellt visst skulle förefalla dem svårare än döden. De arbetare, som utbryta malmen så väl genom borrning och sprängning, som med eld, gå nästan alla halfnakna, endast i byxor, strumpor och skor. Jag såg många ibland dem, som voro af stark kroppsbyggnad, men nästan alla hafva bleka och gula ansigten, och dö merendels vid 40 eller 50 års ålder; en hög ålder är sällsynt ibland dem. Här neduti djupet finnas äfven flera Contoirsrum, och i ett af dem togo vi oss förfriskning af de dryckesvaror vi medfört, läste jemte Konungars äfven månge andre personers namn, som gjort besök härstädes, och uppklättrade sedan långsamt, under många heta svettbad, åter till dagsljuset. Millda sol, med hvad ny känsla emottager man icke åter din värmande stråle endast efter två tim­mars förlopp, tillbragte i en underjordisk natt! Huru kunna väl menniskor frivilligt försaka ditt välgörande ljus? - Sedermera besåg jag alla machiner, och ibland dem graderverken, genom hvilka grufvattnet måste gå flera hvarf, för att sluteligen genom kokning gifva victriol; jag lät underrätta mig om både det ena och det andra, och slutade ändtligen denna heta dag med en välgörande sömn.

Enligt många historiska anledningar och sannolikheter, måste koppavgrufvorna i Fahlun kanske redan i 11:te och 12:te århundraderna varit upptagna. Emedlertid drog det äfven här rätt långt ut på tiden, innan man inom landet förstod att draga alla fördelar af detta fynd, förmodeligen har man flera sekler utskeppat så väl gar-koppar som tackjern, och dervid vunno visst Hansestäderne mest. Man hade i Danzig och Lübeck inrättat stora Hammarverk till dessa metallers vidare bearbetan­de; men under Gustaf den I:te började man äfven i denna näringsgren visa mera industri och verksamhet. Han var den förste, som tänkte på att arbeta garkopparen, inrätta hammare till detta behof, och drifva kopparhandeln för kronans räkning. Men emedan detta sista äfvenså litet lyckades, som det tillstånd, hvilket 1590 förunnades Bergslagsboerne, att sjelfve besörja om kopparhandeln, så feck slutligen det så kallade koppar-compagniet år 1619 under Gustaf Adolf Privilegium, samt uteslutande monopolium på denna handel. Under detta Compagniets styrelseinrättades äfven det förut omtalade kopparbruket i Säther. Men in­nan tio fulla år förflutit, afträdde Compagniet åter alla sina rättigheter, inrättningar och an­läggningar, emot en viss ersättning. Kronan fann åter snart detta allt för mycket besvärligt, och öfverlemnade sluteligen denna kopparhandel åt Stapelstäderna, emot afgift af hvart fjerde skeppund, samt med undantag af 1200 skeppund, dem kronan äfven förut alltid erhållit, såsom bestämd afgift af gruvfan. Då gruvfans afkastning åter började mindskas, så efterskänkte kronan sina 1200 skeppund, och erhöll äfven istället för hvart fjerde, blott hvart åttonde skeppund, men då, måste ock gruvfans delägare på egen bekostnad besörja om arbetet, verkets underhållande och hela konststaten.

Gruvfan har fordom gifvit mycket mera. Äfven hade man under den tid, då verksamheten i denna väg först började blifva all­män, gjort försök med koppargrufvor i flera trakter af Dalarne, men hvilka dock alldrig gåfvo så rik afkastning, som Fahluns, och hvarföre de äfven alla småningom öfvergåfvos. Under Carl den IX:s regering feck man årligen 12, till 15000 skeppund, och år 1650 öfver 20000 skeppund, som var högsta summan. Under Carl den XI:te steg afkastningen äfven vissa år öfver 15000 skeppund. Men midsommarsdagen år 1687 inträffade ett för­färligt grusfall, som åstadkom den derstädes ännu befintliga ofantliga öppning af 200 famnars längd och 100 famnars bredd. Många gamla grufvor, kanske de mest rikhaltiga, blefvo dervid tillstängde, och man ansåg ar­betet en lång tid för mindre lönande, ja nästan omöjligt. Allt sedan har gruvfan alldrig blifvit hvad den fordom var, och oaktadt alla förbättringar, samt tilltagande kunskaper i Chemi och Mineralogi, påstå dock de personer, som lefvat närmare den tid, då grusfallet skedde, att de sista åren ej kunna jämföras med tiden före denna olyckshändelse. Under Carl den XII:te hade man dock ännu vanligen 6000 skeppund om året. Så högt hann man äfven per medium räknadt ifrån år 1779 till 1783; men nu fås lika så ofta under, som öfver 5000 skeppund. Utom kopparen, fås genom det ofvannämnda Graderverket, som filtrerar det kopparhaltiga grufvattnet, årligen omkring 800 tunnor victriol, 100 à 150 skeppund bly, 1000 tunnor rödfärg, 25 eller 30 skeppund svafvel, och 20 skeppund Cementkoppar, någ­ra marker silfver och några hundrade dukater oräknade.

Detta är dock alltid en rätt betydande afkastning, men om man ser på de fördelar, hvilka kronan uppoffrat, och ännu dageligen uppoffrar för gruvfan, om man ser på det tvång, hvaruti åkerbruket i många Socknar, för denna orsak, befinnes, såsom någre Patrio­ter klaga, så kan man väl icke utan grund invända något deremot. Emedlertid har man dock för ingen del förlorat den förhoppning, att dessa kopparverk en gång åter kunna blifva mera betydliga; åtmindstone är det myc­ket sannolikt.

Här synes vara rätta stället, att lemna några allmänna anmärkningar, hvilka dock i sanning ej äro allmänna för hvar och en, öfver åkerbrukets förhållande till bergshandteringen, och tvärt om; öfver hushållningen med skogarna, och den mängd deraf, som man anslagit till bergverkens behof. Man kan väl icke neka, det man ju ofta på ett otjenligt och okunnigt sätt tvistat och ännu tvistar derom, men i det hela synas väl åkerbrukens försvarare just icke hafva orätt deruti, att i äl­dre tider, och genom då utkomna författnin­gar Bergshandteringen alltid blifvit mera gyn­nad, än åkerbruket, som dock är hvarje stats förnämsta lifsåder. […]

Man kan med största skäl säga om Fahlun, att det utan gruvfan ej skulle vara till. Hvem hade väl också kunnat falla på den tanken, att anlägga en stad i en så ödslig trakt? Staden sträcker sig ifrån sydost till nordväst, längs efter en liten ström, som genomskär densamma, och som icke långt ifrån staden faller ut i sjön Runn. I förhållande till sin folkmängd, som stiger till 6000 menniskor, är den ofantligt stor. Man har sedan 1761, då staden till hälften brann upp, anlaggt bredare och mera räta gator, hvilka för övrigt äro nästan öfverallt belagda med slagg. Dess yttre utseende är dystert, ty kopparröken har färgat alla husen bruna; men denna rök har ock tillika den egenskapen, att göra trädvir­ket jernhårdt och nästan befria det ifrån all förruttnelse. Denna fina rök sätter ofta en dunkel färg på silfver, messing och andra me­taller, gör jern rostigt och fenstren skymliga. Den är stundom så skarp, att man känner den på några mils avstånd ifrån staden, och ofta ännu längre. Staden har tvenne rätt vackra kyrkor, af hvilka en är belägen i stadens nor­ra del, och den andra litet utom densamma. Hela norra delen af staden är i allmänhet den vackraste, och har äfven några stenhus, ibland hvilka Landshöfdingens hus, Hospitalet, Rådhuset och Magazinet äro de ansenligaste. Trak­ten omkring denna sidan är äfven angenäm i anseende till der belägna trägårdar, ängar, gärden, löfskog och små landtställen; alla öfriga sidorna äro obehagliga och mörka, samt synas alldeles afpassade för den eviga rök, som hvilar öfver dem. Man kan svårligen få se en bättre gräsväxt, än på den nyssnämnda vackra sidan omkring staden. Så väl Fahluns Invånare, som de närmast intill boende gods­ägare betjena sig väl af ett förnuftigt circulationsbruk, men detta kan dock icke ensamt så befordra den allmänt sköna gräsväxten, utan detta måste snarare vara en verkan af den metalliska jordmånen. Jag har äfven här sett kor, som voro så ansenliga, att man skulle kunna hålla dem för Schweitzer kor. Ett stycke utom staden ligger en surbrunn, som har en vacker belägenhet, med ett snyggt brunshus och några alléer. Om sommaren blifver den äfven något besökt.

Fahlun är berömdt i Sverige äfven för den orsaken, att ingen pest kan trifvas der; och detta låter lätt förklara sig. Det vore en god tillflygts-ort, om den fruktansvärda gula Febern någon gång skulle sträcka sig ända till Norra Europa, då man endast i god tid behöfde begifva sig dit. Emedlertid ville jag dock icke bo här beständigt. Då luften är stilla, eller då vinden blåser ifrån gruvfan öfver staden, blifver densamma så öfverhöljd med en illa luktande rök, att man ej kan se tio steg framför sig. […]

 

IV [Helsinglands paradis]

Åkerjorden är här klufven i ganska små delar, till en del blott med 6 eller 8 tunnors årligt utsäde, men dera innehafvare berga sig dock väl. Månne icke alla våra stora godsägare i Pommern skulle kunna lära något häraf, så framt alle voro läraktige? Hos oss blifver bonden verkligen aldrig en god jordbrukare, så framt han icke erhåller sin frihet.

Wid Arbrå hade jag kunnat taga den närmaste stora vägen till Gefle, och här vid Bollnäs hade jag också kunnat lemna elfven, men jag ville se Helsinglands paradis, och derföre följde jag elfvens lopp. Jag hade äfven flera adresser i min ficka till personer, hos hvilka jag väntade mig mycket nöje; men säkert var något litet häxeri medi spelet ty jag träffade ingen af dem jag sökte. Hela resan denna dagen var dock en verkelig glädjefäst för en menniska, hvars hjerta fin­ner det så naturligt att fägna sig öfver den lägre classens välstånd och lycka, och i dag såg jag lyckliga menniskor, sannolikt de lyckligaste i hela Sverige. Ju längre man söderut följer elfven, ju bättre synes odlingen va­ra, äfvensom circulation med ängarna och foderväxters sådd. Redan här såg jag präktiga klöfveråkrar, och jordmån framåt Bollnäs blifver äfven mera fast och svårbrukad än förut. De flitige Helsingarne utmärka sig i allt; jag såg på flera ställen gödsel af kärrgyttja blandad med lera och bolkapsspillning. Sä­den visar sig mer och mer vacker, samt består mest af råg, korn och gröna ärter; man får här föga hafre. Humlegårdar och potatoesland förekomma oftare, och på ängarna ser man större linåkrar. Denna ort har blifvit välmå­ende genom sin linsådd och en god boskapsskötsel. I de flesta hus ser man två till tre väfstolar, och oaktadt alla de sysslor som åt­följa denna årstid, finner man ändock ofta ett halft dussin spinnerskor i huset. Wälmågan visar sig i synnerhet i husen; här finnas mån­ga bondgårdar, som skulle kunna passa till en rik och förnäm mans boning. De fleste äro två våningar, med 5 till 10 snygga rum; på flera räknade jag 10 till 14 fenster på en sida. Inuti finner man en holländsk prydlighet, öfverallt gardiner och i de flesta stora vackra speglar. På sådant sätt förenas snygghet med välstånd, och medför belefvenhet. Detta kan jag säga med så mycket mera tillfredsställelse, som här ännu finnes tarflighet och ordning i lefnadssätt och seder. Man finner nästan in­gen öfverdrifven prakt, utan folket lefver, kläder och uppför sig såsom flitiga bönder; och derjämte, huru goda och beskedliga, tjenstaktiga och stilla äro icke dessa sjelfständiga och arbetsamma menniskor! De hafva ingen bondhögfärd; blott en slaf, som finner sig upp­höjd, kan blifva högmodig. I mitt fädernes­land gör man vanligen den invändningen, att sjelfständighet och frihet icke duga för bön­der. Jag ville gerna öfvertala våra Adels­män, som till en del på ett så oförståndigt och föga menskligt sätt hålla sig fast vid det gamla barbariets och träldomens form, som uppkom i det mest ohyfsade tidehvarfvet, att en gång resa hit och öfvertyga sig, att bonden rätt väl kan vara en fri man, samt utgöra ett aktningsvärdt stånd hos en ädel nation. Ett sådant sinne bör anses mest lågt och slafviskt, som ej kan tåla fria menniskor omkring sig. […]

[Stockholm]

I Rotebro, sista hållet till Stockholm, erfor jag det vanliga, nämligen att gästgifvaregårdarne omkring hufvudstaden just äro de sämsta. Der fanns intet att förtära, bränvinet var vidbrändt, deras svagdricka surt, och de fem äggen jag lät koka voro vid närmare granskning befröade; godt öl och söt mjölk kunde ej fås. Hungrig och ledsen fortsatte jag min väg, och anlände under ett slagrägn klockan 6 til Stockholm.

Jag inqvarterade mig hos en god vän, och bodde en fjerdedels mil ifrån staden, på det vackra Mariæberg vid Mälaren, och på denna sjö voro vi ute dageligen. Hvad kan jag väl säga om allt det nöje jag hade under denna tiden? hvad om Stockholms för­trollande belägenhet, som gör det till en af de vackraste hufvudstäder i Europa? De som sett Constantinopel, kalla Stockholm Nordens Constantinopel. Huru många verkeligen Eliseiskt sköna ställen, öar, halföar, och bergspetsar ser man icke rundt omkring staden? huru majestätiskt höja sig icke höga tall- ek- och björkskogar vid Mälarns stränder, och gifva en romantisk prydnad åt den­na stora sjön med sina många vikar! Men, borrt med dessa målningar! allt är härstädes skönt, denna gång saknade jag här blott de flesta af mina förra vänner och bekanta. Un­der de varma sommarmånaderna begifver man sig så gerna åt landet, och betjenar sig der vid antingen af egna boningar, eller af den allmänna gästfrihet och artighet, hvarmed hvar och en hjerteligen bemötes, som behöfver vederqvickelse och uppmuntran. Den stora staden var nu äfven tämmeligen öde, och under den starka hetta, som herrskade dessa dagar, var man ej särdeles böjd att vistas mycket derstädes. Det enda jag några gånger med högsta nöje besökte, var Sergels Attelier.

Hvem känner icke denna utomordentliga man? eller hvem bör åtmindstone icke känna honom? Efter allt hvad jag sett af nyare Bildthuggerikonstens alster, anser jag Sergel för den störste Bildthuggare i Europa. Jag har sett mycket af den högt berömde Canova, och äfven hört många konstförståndiges omdömen deröfver. Efter mitt öga och äfven andras omdöme sakna hans arbeten den höghet och enfald, utan hvilka denna konst mer än någon annan, genast visar sitt ringa värde; det förekommer mig, som om man i hans arbeten upptäckte vårt tidehvarfs öfverdrifna prydlighet och veklighet; en viss sjelfförnöjelse, en småaktighet i det stora denna konstens död, röjes nästan alltid hos honom. Men då man kommer till Sergel, hvilken djerf och fri ande synes icke med honom sväfva högt upp öfver hans tidehvarf, och framlysa äfven ur det obetydligaste ar­bete jag sett af hans hand! Det tillkonstlade och prydliga har ej kunnat få insteg hos honom, likasom i allmänhet icke hos något af Sveriges största snillen. Frihet i rörelsen, majestät i uttryck utgöra caracteren af hans konst. Förliden vinter hade jag flera gånger med beundran sett hans arbeten, men hans konst-lynne blef först tydligt för mig, sedan jag här och der hos hans vänner sett små teckningar af hans hand, små foster af tillfället, hvilka nästan såsom alla tillfällets alster vanligen äro trognast stämplade af alstrarens egen bild och anda. I hvarje ställning och åtbörd uttryckes den jättesjäl, som med egen kraft omskapar verlden, och bildar en ny, när och hvarest den vill. I dessa lätta utkast, i dessa fria drag och djerfva ställ­ningar står Sergel, likasom Michel Angelos ande i de berömda statuer ock bilder uti Lorenzokyrkan i Florens, dem han ärnade utarbeta för Cardinalen Julii de Medicis graf, men hvilka blott erhöllo de första huggen af hans skapande hand, och sedan blefvo stående der ofulländade såsom skuggbilder och minnesmärken för alla kommande tider af hans sto­ra och höga anda. Sergel är en af de få Konstnärer i norra Europa, som af sin stora instinct under detta luftstrek leddes på en lycklig väg. Han föraktade det småaktiga bemödandet för det vekliga och prydliga, som uppehåller så mången konstnär på vägen, och som sluteligen, likasom genom ett slags trolleri, fäster honom vid den olyckliga me­delmåttan. Han fann detta alltför obetyd­ligt, och sökte straxt det högsta: det majestätiska och stora utgjorde hans föremål, och genom det kraftfulla banade han sig väg till det sköna. Man begår en orättvisa emot denne store konstnär, då man säger, att hans arbeten äro Antiker. Uti sådana uttryck hvarmed man tror sig berömma honom, och af hvilka blott den okunnige betjenar sig, synes dock alltid tadel ligga fördoldt, och i allmänhet vill det säga: att en sådan konstnär ibland de nya med framgång och smak imiterat de äldre. Sergel har äfven studerat uti Italien, uppeldat sin känsla genom forn­tidens der efterlemnade storverk, och efter dem bildat sina insigter och sin smak. Man kan äfven säga, att han är antik i afseende på enfald, noggranhet och djerfhet i teck­ning. Så var äfven Michel Angelo, men hvem skulle knnna säga, att han imiterat de gamle? Hvarje stor man finner sin måttstock inom sig sjelf, men han finner den äfven i sitt tidehvarf och i sin nation, och måste finna den der, så framt han icke vill framställa för oss Mumier eller spöken, likasom vålnader hvilka tyckas säga oss att de va­rit till redan i den mest aflägsna fornåldren, eller att de blott en lång tid efter oss skola upplefva. Det döda upplifvas blott genom tiden i hvilken man lefver, men denna tid är för den stora konstnären blott såsom jor­den omkring ett träds rötter: du ser den sköna stammen, dess blomstrande och löfrika grenar, men dessa synas blott vara alster af värmen och luften. Sergel bär äfven sin tids stämpel. Må han ock i sina arbeten förena en antik lätthet med enfald i attituder, samt allt det lugn och majestät som utgöra Idealet af en mennisko-bild, i lika hög grad som de gamle; i de sistnämndes arbeten röjes dock mer en allmän, i de nyares åter mer en individuel caracter. Dessa skiljaktigheter skall man finna i alla den äldre och nyare tidens konstverk, när man jämför dem, men dock icke i högre grad, än om man skulle jämföra den äldre och nyare Tragedien. I Sergels ar­beten framlyser äfven en vekare sinnnesförfattning, en mera djup känsla af det sorgliga, och hos åskådaren väckes en mensklig sympathie, allt i högre grad än hvad forntidens arbeten åstadkomma, emedan de gamles bilder, äfven vid uttryck af det högsta öfversinnliga, endast höja sig till en viss allmän idée. Men med denna vekhet i Sergels arbeten förenas äfven höghet och majestät hos bilderna, så att de starkare uttrycka det menskliga, än de gamles, och jag vågar säga, att detta en gång bör blifva högsta målet för nyare konstens framsteg, om annars på denna väg någonsin högsta fullkomlighet kan uppnås.

Man anser Grouppen af Amor och Psyché för Sergels mästerstycke, och hvilken han sammansatt efter en alldeles ny idée; men jag beundrar mest hans Mars och Venus, en annan grouppe, af hvilken Guden ännu icke är fullbordad. Mars presenteras der gående, trottsig och djerf, och synes nästan bära Gudinnan, som med ömt bedjande åtbörder sjunker till hans bröst. Jag har knappt någonsin sett en så naturlig och ypperlig bild, som denna Ve­nus. Man är oviss, huruvida uttrycket af hög­het och ömtålighet, på det lifligaste förenade i Gudinnans ansigtsdrag, bör mera beundras än det Guda-majestät, som på ett så himmelskt sätt råder i hela den sköna figuren. Den som blott kan teckna en enda sådan figur, i en till hälften sväfvande och till hälften sjunkande ställning, skall af mig anses för en den störste Mästare. Alla dess anletsdrag ut­trycka den innerligaste ömhet, utan att hela figuren röjer det mindsta, som skulle kunna väcka en enda tvetydig tanke. Huru ofta har jag icke förvånad stått framför denna Gudinna, och beundrat konstnären, hvars stora snille frambragt hennes förtrollande gestalt! — En myckenhet Buster af namn­kunniga och stora män, modeller, Bas- och Hautreliefs, samt fragmenter af alla slag förkunna konstnärens sublima snille. Tyvärr synes dock han sjelf vara förlorad för konsten. Redan i flera år har han varit an­gripen af en melancholie, som aflägsnar honom både ifrån hans odödliga arbeten och hans dödliga vänner. Jag har icke heller varit nog lycklig att få se honom. Han skall hafva en vacker och reslig figur, hög panna, och eldiga blå ögen, samt vara en ganska angenäm sällskapskarl. Han är 63 år gam­mal, men ännu rask och stark. Huru myc­ket skulle han icke ännu kunna uträtta till sin egen och fäderneslandets ära, om han blott kunde återfå sitt förra lynne? Hans vänner våga knappt hoppas detta. Genom denna melancholie uttrycker han äfven det idealiskt höga af den nordiska naturen, som sluteligen öfverväxer sig sjelf, och som ej kan bära sin egen storhet, af brist på jämnvigt. Borde man icke sluteligen, om Historien någonsin kunde blifva förnuftig, på samma sätt bedömma Konung Carl XII:te? Wet man då icke, att ingen menniska, utan att äga stora egenskaper, kunnat behärska sitt tidehvarf och dess tänkesätt? Detta gjorde Carl både i lycka och olycka, ända till sin död. Man vet, att den listige Marlborough stod framför honom såsom en gäckad pojke, att Czar Peter i Ryssland förgudade honom, och att — hvad som är det mest afgörande — alla menniskor i alla länder, och som vo­ro hans samtida nämnde hans namn äfvenlångt efter hans död främst ibland alla namn. Hade han väl blifvit sitt folks afgud, om icke detta folk i honom sett en trogen bild af deras egen natur-storhet? En stackare har ännu aldrig uppeldat hela nationer.

Såsom en värdigt motsvarande bild emot den odödliga Sergel vill jag nämna Bellman, en Svensk Skald, hvars stora natur- och snille-gåfvor endast få af hans landsmän rätt kunna fatta. Han dog för några år sedan i torftiga omständigheter, sedan han mun­tert genomvandrat sin lefnadsbana med inkomsterne af en obetydlig syssla, ett glädtigt lynne och sin lyra. Han tänkte aldrig på att samla och förvara sina poësier; de voro alster af glada ögonblick, samt af snillets omedelbara ingifvelse, och framdansade, som vattnet ur en oförderfvad källådra, just som om han ej velat eller kunnat hålla dem till­baka: och med lika lätthet förenade han tonkonsten med poësin. Hans vänner förvarade hvad de kunde uppsnappa, samlade sluteligen hans snillefoster, hvilka han sjelf satte i musik, och sedan utgaf man altsammans under namn af Fredmans Epistlar och Sånger med musik, i tvenne band. Bellman bevistade ganska mycket den lägsta folk-classens gillen, men ej på ett ovärdigt sätt. Hans flesta scener äro tagna derifrån, och äro äfven de bäst målade, ty i dem visar sig egentligen hans snille. Man begår dock en orättvisa emot honom, då man kallar honom den Poetiske Teniers eller von Douw. Hvad han har gemensamt med den sistnämnda, är en träffande sanning och naïvité i tankar och färger, som utgör själen i alla konstens alster; men under sin masque döljer han dock en större glans, än man vanligen kan upptäcka hos de tvenne nyssnämnda personerna. Man kan väl säga, att de låga scenerna hos Bellman likna ett slags bur, i hvilken den tjusande näktergalen och den högtflygande lär­kan frivilligt instängt sig, för att under fångenskapen förtrolla så mycket mera med deras sånger. Det inskränkta hvardagsförståndet skall hos Bellman ej finna annat än skämt och qvickheter, men den som har en mera fin och ädel känsla skall öfverallt i hans arbeten igenfinna det Tragiskt höga som ut­gör snillets mästarverk, och som i afseende på den idealiska styrkan synes sträfva emot den påtrugade formen af det lägsta pöbelspråk. Det hela vittnar om en öfverflödande styrka, som ej synes känna sig sjelf, men som drifves af en högre ande, och derigenom likasom uppskakas ur sitt slumrande och nedsunkna tillstånd. Skaldens höga snille leker alltid med Contraster, emedan blott dessa synas kunna hålla honom vaken, men från hans lyra ljuda äfven, likasom emot hans vilja, den högsta enfald och sanning, de mest finkänsliga uttryck, och hans natur­målningar äro af ett högst förtrollande slag. Det kan ej lyckas för mig att gifva ett tydligt begrep om Bellman åt någon som ej kan göra sig en riktig föreställning om Svenska nation och om det djupa i nordiska caracteren. Jag vill blott säga, att han ännu skall lefva i oförgängligt minne, då så många prå­lande och på ett tillgjordt sätt qvicka skalder af större och mindre rang, som tyckas vilja se honom öfver axeln, redan blifvit urmodige och glömde. Han är lika evig, som hans fädernesland och nation; han har en egen hög konst-natur, hvilken skall blifva lika varaktig, som den allmänna naturen. Det skulle löna mödan att resa till Stock­holm och att lära Svenska språket, endast för att se Sergels arbeten och att kunna förstå Bellmans snillefoster. Men den store Bell­man kan dock blott till hälften förstås af den, som af naturen ej fått en lycklig musik-organ, och som kan sjunga och spela hans arbeten; ty hans Musik och poësié äro på det närmaste förenade med hvarandra, och kunna endast i sammanhang rätt fattas.

Aftonen före min afresa ifrån Stockholm hade jag på det vackra Marieberg en afskeds-canonad. Detta Marieberg har en mycket täck belägenhet vid den stora Mäla­ren, och om söndagar samt andra högtids­dagar hvimlar hela fjärden af fartyg och båtar, som segla eller ro, hvar och en till en allmän eller enskild lustplats. Svensken förstår att njuta den vackra sommaren samt de angenäma nejderna omkring hufvudstaden. Man har till och med stiftat vissa patriotiska eller blott åt nöjet helgade sällskap, hvilka ofta i hela Escadrer löpa ut, samt fara vida omkring på Mälaren. Ibland Politiska Ordnar, eller som åtminstone vilja passera för att vara af sådan beskaffenhet, räknas Augusti-bröderne och Svearne. De förra förenade sig till minne af den år 1772 i Augusti månad lyckligt fullbordade Revolution, den de årligen fira, och det ofta genom sjöfärder och kanonader. Svearne äro ett sällskap, som villja bibehålla minnet af förfäders fordna manliga plägseder, hvarföre de i denna afsigt flera dagar lefva på samma sätt, som de förmoda att deras Urfäder lefvat i den aflägsna Hedendomen. Detta sällskap är ganska talrikt, och har om­kring 30 eller 40 slupar. Med dessa löpa de ut omkring midnatten, kryssa några dagar på den stora sjön, och lägga i land vid holmar och fasta landets stränder. Efter forn­tidens plägsed drickes då dugtigt hela dagen och aftonen, men om natten måste en hvar åter gå ombord, der man invecklad i sin kap­pa, sofver endast på hårda bräder. Flere af sällskapet hålla härvid vakt, på det de sofvande ej må blifva öfverrumplade, ty ett sådant Vikinge-skämt nyttja de icke sällan emot hvarandra. De som vid sådana tillfällen blifva tagne tillika med sina fartyg, måste erlägga en ansenlig pligt. Svearne hade nu varit ute på vanligt krysståg, och nalkades emot midnatten långsamt staden. De hade större och smärre fartyg, slupar och båtar, hvilka alla i långa rader med svajande vimplar och laternor i masterna simmade fram; med dem förenade sig en stor mängd båtar ifrån närmaste stränder, hvarigenom detta sjö-tågets glans förökades. Winden var lagom stark, och himlen mulen, hvarigenom de lysande laternornas effect blef så mycket starkare. Fyra Musik-Choeurer, afdelade i flera båtar, spelade växelvis krigiska visor och Marcher, sedan följde ifrån alla sidor en dundrande kanonad, som besvarades af mången invid stranden boende granne, ty Svenskarne måste hafva musik och skott, då frågan är om något nöje. Hela flottan defilerade på detta sätt förbi Marieberg under halfannan timmas tid, till vi sågo de sista lanternorna försvinna vid Riddareholmen. [...]

[Från Påskallavik till Karlskrona]

Man bör ej förundra sig öfver de små dagsresor jag nu gjorde, ty dels geck det långsamt för det man måste vänta på hästar, dels uppehöll jag mig sjelf derigenom att jag här och der måste språka litet och anställa undersökningar i afseende på hvad som skulle betalas, och dessutom går farten långsamt öfver de höga backarna, som här äro allmänna, och jag har ingenstädes funnit mig föranlåten att så strängt nyttja piskan, som här på orten. 

Första hälften af vägen emellan Jemserum och Norrby är ofruktbar och sandig, samt framvisar endast usla tallar, jämte dåliga kojor här och der; den andra hälften är mera ange­näm och couperad, ehuru nästan allt består af ofantliga bergmassor, emellan hvilka man fin­ner små ganska bördiga åkerfält, hvilket syntes af den der växande säden. Man ser här äfven många stora ekar, hvilkas tjocka stammar skulle äfven hos oss i Pommern väcka förundran, samt dessutom mycket löfskog af andra slag. Landet blifver bättre odladt och upplöjdt i den mån man närmare nalkas Norr­by. En åttondedels mil nära Norrby är trakten sluteligen rätt vacker; en vidsträckt utsigt öppnar sig, hvarvid redan hafvet framskymtar, och dess­utom ser man en otalig mängd frodiga ängar. Midt framför sig har man ett präktigt Säteri, hvars åbyggnad liknar ett slott, dessutom ser man groupper af ekar och oräkneliga boskapshjordar, och på en hög kulle visar sig Doderhults vackra kyrka. I anseende till den frodiga gräsväxten och de bördiga fälten trodde jag mig vara likasom igenom ett trollslag flyttad till den Ungerska Donaus stränder. Wid Norrby är en liten Hälsobrunn, der man har en vacker allée af stora träd samt flera små byggnader. Denna brunn nyttjas mycket af nästgränsände socknars invånare, i synnerhet emot förlamningar och gikt. I det lilla Brunnshuset hänga gröna kransar såsom tacksamkets-offer, och der finns äfven en bekransad Bild. Jag trodde mig vara i en Catholsk Helgedom.

Vägen emellan Norrby och Påskallevik är enformig och flack, stenig och sandig, samt har små tallar, usla åkrar och kojor. Men med hvad känsla återsåg jag icke Östersjön! Här var en hamn; flera flaggor svajade på längre och korrtare afstånd, jag såg den höga Jungfrun, en farlig klippa för sjöfarande, äfven såg jag öen Öland och dess gamla slott, hvilket jag i dag borde se ifrån flera håll. Kan väl hafvet åstadkomma en så outsägelig för­tjusning hos hvarje menniska, eller väcker det blott en oändelig mängd minnen hos en infödd öbo, hvars vagga stått endast ett par hundrade steg ifrån dess böljor?

Wägen härifrån till Mönsterås liknar i början den föregående; den andra hälften deraf utvisar bättre jordmån och odling. Sluteligen ser man flera stora gårdar och uthus all­deles på Mecklenburgiskt och Pommerskt sätt, härliga beteshagar, ängar och boskapshjordar. Hafvet synes åter. Mönsterås är en prydlig och stor by, som liknar en köping, samt har vackra hus och en skön kyrka; äfven är det ett inlopp ifrån hafvet, och en myckenhet bräder lågo der uppstapplade för att utskeppas. Jag såg här många fruktträd, hvilka till en del syntes nedtyngda af frukter.

De fem Fjerdedels milen ifrån Mönsterås lill Ålhem voro ostridigt den vackraste delen af min väg för i dag, så vacker, att vid mer än en hygglig gård uppsteg hos mig den önskan, måtte jag här få gråna i frihetens, enfalldens och glömskans sköte. Wägen går öfver små backar oeh genom småskog, och skiftevis ser man rika sädesåkrar, ängar och betesmarker samt flera sorlande bäckar — snyg­ga landtgårdar, alléer, vackra trägårdar, allt i ett blomstrande tillstånd och i den angenämaste omväxling — hvem skulle väl icke härvid falla på en sådan tanke? Ruinerna af ett gammalt Kloster vid Öfverste-bostället Kronobäck hafva en ganska romantisk belä­genhet, och dess grå murar tyckas hafva fått en ungdomsprydnad af en mängd rönnträd med sina röda bär. Det vackraste stället vid vägen är dock Kongsgården Strömsrum vid Alsterå. Hvilka sköna lindar och almar i alléer derstädes! frodigare växa de icke vid Sanssouci. — Men vägen ifrån Ålhem till Ryssby är så mycket mindre behaglig. Den första halfva milen är ännu angenäm i anseende till utsigten åt hafvet, vid hvilket vägen går fram, men följande milen visar mest tallskog och magra åkrar, deremot har den sista halfva milen odlad mark, är backig, men mera angenäm i den mån man nalkas Ryssby, samt beströdd med små snygga gårdar.

Sedan man uppnått denna trakt, synas invånarne blifva mera interressanta och raska. Man ser många vackra ansigten, breda pan­nor, lifliga ögon, samt hos qvinkönet en skalkaktig och glädtig mine; men folkets växt är i synnerhet reslig och nervfull. Karlarne gå nästan klädde som matroser ock nyttja mycket randiga jackor samt långa byxor af blå och hvit dräll. Qvinfolken hafva nätta kjortlar, håren sammanflätade och hop­rullade som ett nystan, samt betäckta med en liten mössa. De flesta saker bäras af dem vanligen icke med händerna, utan nästan allt på hufvudet, hvarvid jemvigten underhålles af en underliggande valk. På detta sätt gå de med säkra steg, bärande korgar med bröd eller frukt, eller byttor med mjölk eller vatten. Snygghet i klädsel, prydlighet i all ting, äfvensom munterhet och verksamhet, förenade med god hälsa, synas tillhöra dessa kustboer. Det enda obehagliga man ser hos dem är träskor, som småningom börja visa sig, och hvilkas bruk blifver allmännare, ju närmare man nalkas Carlscrona. Deras hus äro väl byggda. Besynnerligt är det äfven, att de på sina flaggstänger nyttja vimplar, i stället för vanliga flaggor af träd eller jern. Skulle väl icke detta kunna anses såsom ett bevis, att dessa kuster fått sina första invånare ifrån närliggande stora öar, eller åtmindstone, att detta folkets stamfäder varit sjömän? Wid de mindsta torp prålade höga majstänger, prydda med mångfalldiga figurer och kringsväfvande kransar, ett tecken att midsommaren här firas ordentligt och högtidligt. Lador och andra uthus äro här större än vanligt, och derföre ser man ej en sådan mängd deraf, som i rikets högre upp belägna provinser. De äro af träd samt rödfärgade, halmtaken väl och starkt uppsatta, och icke så ufelt gjorda, som man finner dem i allmänhet i Upland och Wästmanland; takstolarne äro belagde med bräder, för att stärka dem emot stormvindar. Wid många små gårdar finner man snygga krydd- och trägårdar, och nästan alla äro till prydnad beskuggade af almar, alar, björkar, ekar, lönnar och rönnträd.

Jordmån är väl i det hela mycket lätt, men bördig. Stora stenhögar ligga på mån­ga åkrar likasom jättegrafvar, och småsten är i myckenhet omkringsådd öfverallt. Ha­gar och ängar äro här utan all odling, och till en del hafva de så litet vatten, att de skulle passa bättre till åkerjord. I allmän­het har man i Småland mycket svinkreatur. I dag såg jag här ovanligt stora får, sannolikt af Gottlands-race, samt kor som liknade kokreaturen i Schweitz. Oxar nyttjas här både till plöjning och körsel. Sädesvagnen liknar här mycket modellen till den såkallade Skottska vagnen; undra delen är ofta tätt tillsluten, på det ingen säd må falla utur, och breda stegar läggas ofvanpå, så att sädesaxen ej kunna hänga fram öfver vagnen. I särskilta trakter härstädes har jag sett fol­ket växelvis nyttja liar och skäror; men på sidan om Wästervik uppskäres säden merändels med skäror; ärter, lin och hampa upp­hängas på stänger och gärdesgårdar för att torkas, och sädeskärfvarne sättas på många åkrar öfver hvarandra på störar, hvilket man äfven ser i Steyermarks bergstrakter; detta kallas snesa. Dock finner man på många ställen sädeskärfvarne satta i skylar: man be­griper lätt, huru mycket härvid beror af bruk och plägsed. Här och der ser man bohvete, tämmeligen mycket lin samt väfnad till husbehof, humlegårdar och tobaksland synas sedan i dag mera allmännt omkring byarna. Man nyttjar äfven björklöf till fo­der åt kreaturen, och jag såg stora lass deraf hemköras. Som skogen redan på flera ställen började blifva obetydlig, så förekommo redan många stenmurar. Äfven här lig­ga byarne vanligen på högder, och ofta äro alla byggnader grundade på berg. Husta­ken äro af torf och näfver, här och der endast af bräder.

Den 17 Augusti, resa ifrån Ryssby till Jämjö, åtta mil. Om morgonen rägnade det starkt och jag afreste först klockan 10, då himlen åter uppklarnat. På första hållet lemnade jag Calmar till vänster, emedan jag af brist på adresser ej ville resa till denna stad. Jordmån på denna sidan om Ryssby är först mager, men marken likväl tämmeligen odlad. Här nyttjas ömsom liar och skäror, och man ser säden dels i skylar dels på störar. Löfskogen tilltager beständigt, till dess tallskogen vid Blekingens gräns sluteligen uttränger den. Wid slutet af hållet ser man mera vidsträckta och bättre åkerfält samt vackra gårdar. Wid Ryssby såg jag åter en väderqvarn, sedan jag på lång tid ej sett någon sådan, och jag fägnade mig deröfver, som om jag träffat en gammal bekant; dessa qvarnar förekomma sedan oftare i den mån man nalkas Carlscrona.

Under de tvänne följande hållen ända till Wärnaby blifver landet mera flackt med goda och större åkerfält samt snygga gårdar. Här har man uppodladt och utdikat stora landsträckor och kärr, men ännu återstår dock mycket att göra. Ännu ligga alltifrån tidens början en myckenhet goda åkerstycken betäckta med tufvor och buskar. Man ser här äfven nya Svedjeland på många ställen; men här uppbränner man dock icke hela skogar, utan blott stubbar och småskog; till en del företager man äfven ordentliga rothuggningar för att bereda åker. Efter en lång tids förlopp såg jag äfven i dag vid Ryssby för första gången åter ett bok-träd, hvilket gladde mig ännu mera än den förut nämnde väderqvarnen.

På andra sidan om Wärneby kom jag snart åter till hafvet, och jag såg Öland på afstånd. Landet är slätt, jordmån lös, och man sysselsätter sig ännu beständigt med uppod­lingar. Bokträdens mängd tilltager och tallarne försvinna — Alltifrån morgonen i dag har jag på den öfriga vägen märkt, att man här, likasom i Tyskland samt en del af Bäyern och Franken, lemnar ett ganska obetydligt afstånd emellan vattenfårorne så väl på råg- som kornåkrar, ofta knappt så bredt som ett li-slag; detta synes äfven öfverflödigt, då ingen lågländt mark gör det nödvändigt. För öfrigt synas menniskorna härstädes be­ständigt blifva muntrare, mera hyggliga och älskvärda, med fria och öppna ansigten, stora blå och icke sällan äfven svarta ögon, samt en trottsande alfvarsamhet hos de äl­dre.

Under hållet emellan Wärneby och Påboda har man en präktig skog af ansenliga bokträd och ekar, det vackra Säteriet Wärnanäs, som dock icke kan jämnföras med Strömsrum, samt många ängar och hagar. Sluteligen antager hela trakten samma utseende, som mitt fädernesland; många sköna groupper af ekar visa sig, just som man ser det vackra kullbeströdda fältet vid Lanken på ön Rügen, med åldriga minnesmärken och förfäders grafvar. Här och der ifrån högderna har man utsigt åt hafvet. På vägen till Bröms är landet flackt och ej särdeles interressant.

Wid Bröms lifvades minnet af fordna krig, slagtningar och fredslut, samt förfäders ärorika bedrifter. En liten bäck utgjorde här fordom gränsen emellan Svenska och Danska området, här omfamnade Monarker hvarannan efter blodiga fejder, och här be­seglades tappra Svenskars hjeltebragder med en ärofull fred. Ännu är Blekingens gräns utmärkt genom en skog, såsom nästan alla Svenska provinsers gränsor. Wi passerade snart öfver en liten bäck, hvars bro var sjelfva gränsmärket, samt genom en skog af ekar, bokar och björkar, der månan mildt framglänste emot oss genom de vackra träden. Sluteligen följde ekbeväxte kullar och små åkerfält.

Den 18 Augusti, resa ifrån Jämjö till Carlscrona. Nu började den vackra Blekingska trakten. Min sinnesförfattning gäckade mig nu säkert icke, ty väderleken var kulen och en sträf vind blåste, men jag for dock med förtjusning genom denna romantsfka nejd. Der är en oupphörlig omväxling af skogbeväxta kullar, väl odlade åkrar, gröna ängar och dälder; hvilket, jemte åtskilliga kyrkor, som förekomma på denna korrta väg, beviser mycket i afseende på landets fruktbarhet och folkmängd, och dessa kyrkor hafva dessutom en pittoresk belägenhet på kullarna. Likväl sakna de ett stolt utseende, emedan de här, likasom i Småland, till större delen äro utan torn. Jordmån är väl lätt, men den bär dock vacker säd och deribland ganska godt hvete, ehuru vårsäden utgjorde 4 femtede­lar af utsädet. Till min stora fägnad såg jag i dag stora åkrar med kål och kålrabi, samt mycket klöfver och vicker, hvaraf den förstnämnda var afskuren till hö och utsäde; några åkrar voro äfven besådde med gräsfrö och några lågo i träde. Det var besynnerligt, att här längre söderut nästan all säd ännu var oskuren. Så mycket verka de län­gre dagarne högre upp i norden, och de mera upphöjde emellan berg inneslutne trakterne, samt kanske äfven värman nedanifrån på sädes rötterna. På denna väg återsåg jag äfven små gärdesgårdar, flätade af enspröten och ekqvistar. På sådant sätt lär man sig att taga råd af behofvet. Här ser man ej mera några tallar, utan ekar och alar visa sig mest. Ängarnas frodiga gräs öfverträffar nästan allt hvad jag deraf hittills sett. Boskapen är felfri, kor, oxar och får äro ovan­ligt sköna och starka. Sedan gårdagen märkte jag att manfolken mycket nyttjar träskor, och qvinnorna brokiga, ofta med silfver och guld stickade snörlif. På en angenäm väg, upp och ned öfver vackra kullar, förbi hygg­liga gårdar, hemman och trägårdar, kommer man fram till Lyckeby.

Detta Lyckeby är en hygglig Köping, har flera Fabriker och en stor qvarn, som tillhör Amiralitetet i Carlscrona. Det lig­ger bredevid en vild ström, hvars nejder rundtomkring äro rätt behagliga. I gamla tider var detta en liten stad med ett slott, af hvars murar ruiner ännu synas. Wägen härifrån till Carlscrona, 3 fjerdedels mil, går nästan oupphörligt öfver nakna berg, så snart man laggt till rygga den första fjerdingsvägen. Resan är dock angenäm ty man har framför sig en sjö och en Amphitheatralisk stad. Redan klockan 9 hade jag stigit ur vagnen vid ett köpmanshus, dit man gifvit mig Adress, och der jag fann ett rätt hyggligt Logis samt en god frukost.

Carlscrona är en af de yngsta, men tillika nättaste städer i Sverige, och är belägen på flera öar; äfven måste man på broar passera öfver flera holmar, innan man kommer till staden, såsom till exempel öfver Wämmö, Panter- och Pottholmen, hvilka bägge äro bebyggde, och kunna anses såsom stadens förstäder.*) Den förnämsta holmen, på hvilken staden ligger, kallas Trotsö. Den tillhörde en bonde och fiskare vid namn Veit Andersson, som för intet pris ville afstå densamma, då Konung Carl XI:te här ville anlägga en station för Örlogsflottan, utan han åberopade sig på egendomsrätten. Man måste således med våld rycka honom ifrån sin besittning och hålla honom fängslad någon tid, till dess hans motsträfvighet stillade sig. Ännu kallas en gata i staden efter honom Vitusgatan. Det lilla huset, hvaruti han bodde, stod ända till år 1773, då det nedrefs, för att lemna rum åt en byggnad, som nu utgör Rådstugan. Efter den grufliga eldsvådan i Carlscrona år 1790 har hela staden fått ett annat utseende. Endast den mindre och sämst bebyggda delen af densamma, samt de dåliga qvarteren lilla och stora Björkholmen, blefvo skonade af lågorna, men den medlersta, största och vackraste delen af staden afbrann hel och hållen. Denna har nu åter upprest sig ur sin aska med räta och bre­da gator samt vackrare hus, hvilka till en del äro af sten, och spåren efter det förskräckliga året äro till det mesta utplånade. Man har budit till att äfven jämna gatorna och, der det låter sig göra, väl stenlägga dem, Derpå arbeta ännu några till ankarsmedjan dömde förbrytare. Saken är den, att den stora holmen Trotsö och de smärre omliggande holmarne, på hvilka Carlscrona blifvit byggd, bestå af hårda klippor. Wid många gator äro husen grundade på nakna berget, och gatorna både upp och ned likna alldeles bergsbranter. Det vackraste stället i staden är stora torget; Europas största Hufvudstäder kunna ej framvisa ett ansenligare torg. Det formerar nästan en oval, och skulle presentera sig ännu skönare, om man ej skadat verkan af det hela med kyrkbyggnad; ty den stora Svenska kyrkan står precist midt uppå detfamma och den Tyska på en sida. Den sistnämnda blef äfven ett rof för lågorna vid branden, men har nu åter stigit ur sitt grus i form af en smakfull rotunda, hvilken inuti är äfvenså enkel, som utantill. Denna och Landshöfdingens hus utgöra torgets förnämsta prydnader.

Söderut på sidan härifrån kommer man till en plan, som kallas Slätten. Der är det så kallade Amiralitets-torget, och man ser derstädes grundvalen till en kyrka, som en gång skall blifva Amiralitets-kyrkan. I den­na trakt ligga Amiralitets-sjukhuset och Sjö-Arsenalen. Dessa, Proviantmagasinet, den gamla Amiralitets-kyrkan, Varfven, och flera offentliga byggnader, äro skillda ifrån staden medelst en mur, hvilken af stadens anläggare Grefve Dahlberg uppfördes till skyggd så väl vid eldsvådor, som emot fien­den, men den börjar dock nu förfalla på flera ställen. Den nya Casernen vid bron till Stumsholm är äfven en ansenlig bygg­nad, med koppartak.

Endast landets infödingar få tillträde till Varfven, hamnen och Dockorna, och måste dervid anmäla sig hos Varfs-Amiralen, som lemnar dem en Entrée-billet, med hvil­ken man obehindrad får passera; främlingar insläppas der alldeles icke. Dessa Varf, äfvensom hamnen, äro säkert de vackraste och mest beqvämliga i hela Europa. I hamnen är det alltid lugnt och säkert, som i en kammare; Lindholmen, en liten Ö, bestående af klippor, der flera Magasiner och Tyghus äro anlaggda, samt den gamla Dockan, utgöra hamnens murar. Wid skeppsbron är vattnet så djupt, att skeppen invid densamma kunna beväras, tacklas, provianteras, och sedan utlöpa; en beqvämlighet, som säkert ej lärer finnas i många Europeiska Örlogsflottors hamnar. Den bron, vid hvilken de stora Linieskeppen ligga, har 1497 fots längd. Ifrån densamma har man en präktig utsigt till en myckenhet i hafvet belägna öar, samt till de små holmarna Aspö och Storkö som ligga vid inloppet till hamnen, och hvilka försvara detsamma medelst de bägge Castellen Kungsholm och Drottningskär, jemte en liten damm, hvilken är anlaggd på den ena sidan såsom en fortsättning af Lind­holmen. Jemte Varfven äro flere byggnader, inrättade till Contoir och verkstäder. Der finner man Modellsalen, mönstringsalen, en ankarsmedja, flera smärre smedjor m. m. Modellsalen interesserade mig i synnerhet. Man har nästan endast att tacka den berömda Amiralen af Chapman för dess inrättning, och denne Herre, som adlat sin ätt och gjort den namnkunnig, är en af de största sjömän och skeppsbyggmästare i Europa. Af honom äro de vackraste och bästa Modeller, äfvensom nästan alla skeppen i Svenska flottan äro byggda efter hans planer. Den omtalta salen är ganska lärorik, ty man finner der icke allenast modeller af Svenska skepp, utan äfven af nästan alla Europeiska magters, ja till och med modeller af Malajiska och Madagaskariska fartyg. Jag vandrade omkring derstädes med en känsla af vördnad, likasom i ett Tempel, hvilket den store mannen upprest åt sig sjelfj. Hans egen Buste, af Karrarisk marmor, är salens förnämsta prydnad. Hans ansigte uttrycker lugn och godhet, och hans caracter skall äfven vara sådan. En ädel gubbe! Ofta har han haft lysande anbud från England och Frankrike, men fädernes­landet har alltid varit honom mera dyrbart, och han har ej för något pris velat lemna det. Ännu, ehuru, öfver 80 år gammal, arbetar han oupphörligt ifrån klockan 4 om morgonen till 6 om aftonen. Huru gerna hade jag icke velat se honom sjelf, och hans lilla Ö Skärfva, der han omkring sin lilla landtboning skall hafva danat ett paradis! Men man sade mig att han var sjuklig, och att han ej gerna ville låta störa sig i sitt lugn.

Här omkring Varfven och allmänt i Amiralitetets grannskap herrska den största verksamhet och rörelse, då deremot gräs växer i medlersta trakterna af staden. Man arbetar nu utan uppehåll, och flera stora Rangskepp stå på stapeln. På Lindholmen, belägen framför hamnen såsom ett bröstvärn emot staden, finner man flera nya byggnader, der man förvarar skeppens Bevärings- och Inventariipersedlar; äfven Kanonsluparnas station, en Repslagarebana samt det berömdaste verk af alla, den gamla Dockan, ett verk af den stora Polhem och Scheldon, och som sedan blifvit mera fullkomnad af Directeur Thunberg. Han började först arbeta på denna Docka under Konung Carl XII:tes sista Regeringsår. Den är sprängd i hårda berget, un­gefär 80 fot djup och öfver 200 fot lång; bredden ofvantill är 90 fot, vid botten 35 och miduti 65 fot. De största skepp inlöpa i denna Docka genom en öppning åt hafssidan, försedd med tvenne stora slussportar. Genom en i berget insprängd kanal kan vattnet utpum­pas och utsläppas i hafvet, så att skeppet står alldeles torrt i Dockan, och kan på alla sidor beses och kalfatras. Scheldon gjorde Dockan bredare, och Thunberg djupare, än den var efter första planen, äfven försåg han den med nya Slussportar och en alldeles ny pump-inrättning, genom hvilken vattnet på 12 timmar kan pumpas utur densamma.

Den nya Dockan ar äfven ett stort och Konungsligt verk. Konung Gustaf Ill:dje lade grundstenen och Thunberg började arbetet. Den är belägen västerut ifrån Varfven, i den såkallåde Peter Jungs vik emellan staden och Björkholmen. Man har anlaggt dammar för denna vik, så att emellan västra udden (en del af den gamla staden i nordväst,) och södra delen af Björkholmen ett inlopp blifvit formeradt, inom hvilket man gjort en liten hamn, der skepp kunna tacklas, utrustas, förses med master och beväras. På norra sidan i denna hamn är en vattentät mur, som har tvenne öppningar för skeppens inlopp. Sedan följer för hvarje öppning en halv-cirkel, hvilken ge­nom murar är delad i tu. I hvar och en af dem äro åter fem öppningar, försedde med Slussportar, genom hvilka skeppen ingå i sina Dockor. Innanföre skola för hvarje af dessa inlopp tvenne dockor anläggas bredvid hvarannan, så att hela Dockbyggnaden skall inne­fatta 20 Linieskepp. Det hela blifver till formen likt en utbredd solfjäder. Om dessa dockor blifvit anlaggda blott för skeppens re­paration, så kan hvar och en lätt finna, att en sådan myckenhet af Dockor vore ett slöseri. Gamla skepp, som länge legat i vattnet, måste dock åter tillbaka i deras element, emedan de här, uppställde på det torra, skulle alltförmycket rötas och gistna; nej, de i ro bestämda för nybyggda skepp, hvilka genast kunna föras dit in, och under en lång, till och med 50:årig fred bibehålla sig här äfven så oskadade och nya, som de voro första da­garna sedan de gått af stapeln, då deremot fartyg som annars ligga i vattnet, anses bruk­bara blott 30 eller högst 40 år. Man har redan hunnit så långt med den nya Dock-bygg­naden, att hamnen är utsprängd till 26 fots djup under vattenhorizonten. Klippan är lödrätt slätad på alla sidor, och der hon ej varit jämn med vattenhorizonten, har hon fått tillsatser af sågade sandstenar. Det västra inlop­pets rum är färdigt i afseende på sprängningen; alla fem ingångarna till Dockorna, med deras grundvaler, och dörrpelare, äro uppmurade af huggen sten, och tre dockor äro redan nästan alldeles färdiga. Konung Gustaf IV Adolph lade i October 1797 grund till den sista, och äfven den är fullbordad såvida, att blott pelare och tak fattas. Hvarje docka har öppningar på sidorna, Slussdörrar för skeppets inlopp och ett högt kopparbetäckt tak, så att skeppen ligga deruti såsom i en kammare.

På Stumsholmen äro många nyttiga inrätt­ningar för sjöväsendet. Der fins först det stora så kallade Slupskjulet, en byggnad, som i nedra våningen förvarar alla Barkasser, och i den öfra alla slupar. Det ligger vid sjön, så att de små fartygen i nedra våningen straxt och ganska beqvämt kunna införas på sina ställen; sluparne uppvindas med vindspel på en mycket sluttande ställning. Här är äfven ett Kron-Bageri och en Tunnbindare-verkstad, jemte en Tunnbod, ett stort hus, i hvilket förvaras Wattenliggare, toma tunnor m. m.

Man kan lätt begripa, att lifligheten och verksamheten i Carlscrona i synnerhet har sitt ursprung ifrån Örlogsflottan och dit hörande personer. Amiralitets-Församlingen är också den talrikaste. Man uppgifver stadens folknumer till något öfver 13,000. Handeln inskränker sig mest till flottans och stadens invånares behof. Wedhandeln och fiskfångsten, som idkades här vid stranden och emellan Bohusländska kusten, med sill, har förlorat mycket af sin vigtighet.        

Staden har tre kyrkor, nemligen: Amira­litets-kyrkan, den stora Svenska kyrkan och den Tyska. Den sistnämda Församlingen inrättades 1689, och har sin egen Preft. For­dom skall den varit mera ansenlig, nu aftager den synbarligen år ifrån år. Den afbrända kyrkan är åter utomordentligt väl uppbyggd, såsom jag redan nämnt. Utländske Tyska Församlingar hafva mycket bidragit dertill.

Här är en Trivial-Skola och en Tysk Skola, samt dessutom en Skola för älder osh yngre Skepps-gossar, indelade i tvenne Compagnier, som hafva hvar sin lärare. Amiralitets-Barnhus-Skolan inrättades år 1760 för fat­tiga barn vid Amiralitetet, hvilka njuta fri undervisning af en lärare. Ett visst antal fattiga barn undfå äfven månadtligt underhåll, till dess de uppnått 12 års ålder. Amiralitets-Staten har bidragit både till inrättnuigen och dess vidmagthållande genom ett bestämdt afdrag af sina inkomster. Amiralitets-Superin­tendenten har högsta uppsigten, så väl öfver denna, som öfver Skepps-gosseskolan, och högste Befälhafvaren öfver Flottan tillsätter lärare. Här fins ännu en Fattig-Skola, som har en lärare, hvilken underhålles af Amiralitetskyrkan och tillsättes af Amiralitetskyrko-Rådet. Här har förut varit en Cadett-Skola, till da­nande af duglige sjömän, men sedan den stora Cadett-skolan (Krigs-Academien) på Carlberg vid Stockholm inrättades, har den blifvit indragen och förenad med den sistnämnda.

Utom dessa nyttiga inrättningar har Carlscrona sitt stora Amiralitets-Lazarett, och ett Läns-Lazarett, som stiftades 1797 af Kongl. Seraphimer-Ordens-Gillet, samt har sex sängar för fattiga och sex för betalande sjuka. Dessas årliga antal skall vara omkring 60. Widare är här ett arbetshus och en Hospital-inrättning, den sista äfvenledes öppnad 1797. Fonden dertill var en skänk af Köpmannen Lund, ut­görande ungefär 25,000 Riksdaler, och hvilken sedan blifvit ansenligen ökad genom rentor och frivilliga sammansskott. Här under­hållas 10 till 15 fattiga sjuka och svagsinta personer af Borgerskapet. Rudimaterier till arbete utlemnas ifrån denna anstalt till de i staden boende fattiga, emot en viss betalning.

Som det nu var söndag, besökte jag här både Tyska och Svenska Kyrkorna. I den förstnämnda hörde jag en dålig cosmotheologisk predikan öfver de härliga förmögenheterna hörseln och talegåfvan; men i bägge kyr­korna hade jag mera nöje af dervarande mennisko-ansigten samt de medlersta och lägre folk-classernas vackra drägter. Man kan verkli­gen förundra sig öfver de många vackra ansigten man ser i Carlscrona samt på de flesta trakter af Blekingen. Panna och näsa äro i allmänhet bildade med styrka och precision, ögonen uttrycka redighet och förstånd samt föga fantaisie, en fint bildad mun uttrycker kraft, men ej fullhet, och växten är stark och lätt hos båda könen.

Den 19 Augusti, resa ifrån Carlscrona till Assarum, 6 och trefjerdedels mil. Efter Gudstjenstens och middagsmåltidens slut, omkring klockan 12, afreste jag ifrån staden. Hela denna dag var väderleken stormig och kall, omväxlande med små regnskurar. I början har man en lika kal väg som den jag gårdagen passerade, men sedan tager man af åt vänster, öfver vackra ekbeväxta kullar, genom dälder och slätter. Under första hållet ser man mån­ga vackra landtgårdar; äfven mötte jag några fruar och flickor af bättre classen som spasserade, hvilket är ett sällsynt möte i Sverige på landsvägen der man så gerna åker. Hela detta håll är obeskrifligt skönt, i anseende till Nätraby kyrka, och en vacker å, samt de be­hagliga träd-groupperna omkring densamma och i dälderna. Hela vägen har man omväx­lingar af höjder, ekbeväxta kullar, gärden, ängar, samt björk- och bokträd.

*) Se Blekinges Historia och Beskrifning af Professor Sjöborg i Lund.

[Ystad]

Den 6 September om eftermiddagen afreste jag härifrån till Ystad. Svaneholm var den sista sköna hvilpunkten på min vackra resa. Med ljufva känslor färdades jag igenom den hedersmannens ägor, der allt redan var mig mera bekant och af mera vigt för mig. Ack mitt fädernesland! när skall din Macklean visa sig? när skall man lära begripa, att det är lika skamligt som dumt, en synd emot Gud, jorden och menniskan, att behandla menniskor såsom slafvar? Ädla själ! måtte du länge kun­na verka!

Ifrån Svaneholm till Ystad är tre och en half mil. I början har man en backig men god väg. Under den sista halfannan mils vägen är trakten kal, och den sandiga lands­vägen går nära invid hafvet. Wid solens nedgång anlände jag till Ystad.

Denna lilla stad förekom mig icke nu så bedröflig, som hösten förut, då jag på en mulen och rägnfull Novemberdag landsteg derstädes. Den är byggd nära vid den nak­na stranden, men har många rätt vackra, till större delen med korssvirke murade hus med tegeltak, ett hyggligt torg samt breda och räta gator. Huru lätt förändras icke menniskans ögon efter dess sinnesförfattning! Likväl fattas här två ting, som ej borde saknas, nämligen goda värdshus för resande, som ofta måsta dröja här ifrån 8 till 14 dagar, samt en beqväm hamn. Det som man nu kallar hamn, är i sjelfva verket ingen, utan den består blott af en lång bro, utbyggd i hafvet, hvarest Postjakterne samt andra fartyg ligga mycket osäkra vid storm. Likväl har man redan gjort en liten början till hamnbyggnad och när den blifver färdig, får man en säkrare och bättre ankarplats. Wärdshusen åter äro verkeligen usla i afseende på mat och dryck, och dessutom dyra. Man kan föreställa sig huru tråkigt det måste vara, att för motvinds skull en 8 eller 14 dagar se sig nödsakad att qvarligga i Ystad, der man ej har sällskap, ingen vacker trakt, utan blott en kal strand och ett ödsligt haf. Lyckligtvis behöfde jag blott vänta halfannan dag.

Härifrån är vanliga vägen till Tyskland eller rättare till Stralsund, och ordentliga Postjakter samt Paketbåtar äro bestämda att underhålla communicationen emellan Sverige och den Tyska Provinsen. Under de måna­der, då hafvet är öppet, gå Postjakterne två eller fyra gånger fram och tillbaka, men motvind och brist på resande kunna dock förändra detta. Postjakterne äro beqvämt inrättade, med en snygg kajuta och många sofställen. Före öfverfarten betalar man un­gefär fem Riksdaler, och hela resan med drikspengar samt utrustning för några dagar kan kosta ungefär 2 till 3 Louisdorer. Man betalar särskilt för betjening, koffert, åkdon m. m. Afgifterne för Passets uppvisning, till Tullbetjenter och Lotsar, äro obetydli­ga. En resande som kommer ifrån Tyskland, bör i Stralsund väl underrätta sig, hvad som i Sverige anses för Contrebande, för att ej blottställa sig för ledsamheter.

Denna resa, som utgör 18 sjömil, full­bordas ofta på 12 eller 15 timmar, men understundom åtgå härtill hela dagar, då man otålig får se sig omkring på den vida ödsliga vattenytan. Nu geck det föga bättre för oss, hvilket var så mycket mera ledsamt, som ödet icke heller unnat oss något sällskap af det vackra könet, hvilket annars kan muntra äfven i de värsta omständigheter. Tvenne dagar måste vi flyta på vattnet, ty vädret var för mycket vackert, och nästan ingen vindfläkt kändes; dessutom drefvos vi af hafsströmmar första natten nära tillbaka åt Svenska kusten. Andra dagen om förmid­dagen klockan 9 uppblåste ändteligen en gyn­nande vind, klockan tre såg jag redan de an­genäma stränderne af mitt fädernesland ön Rügen höja sig i en blå skuggning; ett lyc­kans förebud, en hök, tröttad af sin flygt, satte sig med hängande vingar på masten. Wi gladde oss alla öfver detta goda tecken, rnen — då laddade en barbarisk matros sin bössa, och nedsköt fogeln. Han flöt bort med vågorna, men Zevs hämnades. Winden stillnade, vi hade möda att komma öfver grunden vid Gellen, emedan det redan bör­jade mörkna, och tjocka natten var för han­den, innan vi uppnådde Stralsunds hamn. Alla portar voro stängde, en hvar tog sig först litet förfriskning, samt sökte sedan sitt hårda lägerställe, och först följande dagen fingo vi beträda en älskad fosterjord.

 

Slut på fjerde och sista Delen.

  • Country in which the text is set
    Sweden
  • Featured locations
    Falun (Fahlun), Bollnäs, Hälsingland (Helsingland), Stockholm, Påskallavik, Blekinge, Karlskrona, Ystad
  • Impact
    In November 1803, Ernst Moritz Arndt, a Swedish subject and a Privatdozent (associate lecturer) at the (until 1814) Swedish university in Greifswald, travelled to Sweden equipped with letters of recommendation and “addresses.” He spent the winter in Stockholm but early in March 1804 he embarked on a journey that took him first to the west coast (Gothenburg) and from there to the north, through Värmland, Dalarna and Jämtland and then on to Norrland, where he witnessed a Sami wedding. A hot July saw him once again in Stockholm, from where he travelled down the Baltic Sea coast into Scania. On 8 September, 1804 he boarded a ship in Ystad and returned to Stralsund.
    Arndt’s vivid, colourful and detailed accounts of Swedish folk life, of customs, costumes and farming society, provide a rich source of information for research into Swedish social and cultural history. His praise for Sweden’s constitution, its attractive and hard-working people, and the entrepreneurial attitude of the Swedish landed gentry comes across as authentic and candid, even if it was very much welcomed by the Swedish authorities — as a counterweight to unfavourable travelogues such as that written by the Italian Joseph Acerbi (London 1802) — and was surely taken into account in the assessment of Arndt’s application for a professorship in Greifswald.
    While Arndt’s Reise durch Schweden im Jahr 1804 (Journey through Sweden in 1804), which was published in four parts in 1806, still bears the mark of the Enlightenment tradition of travel-writing with an encyclopaedic tendency, it nevertheless exhibits an openness to random encounters and experiences. The writer forgoes any attempt to construct an aesthetic whole and in doing so opens the way for a selective reading.
    The selection presented here includes the narrator’s inspection of the Falun mine taken from the second part of the work, although the discovery of a miner’s corpse conserved in vitriol (1719) is not referred to at all. This story became famous in Germany in 1809, when a literary journal called for poetic works based on Gotthilf Heinrich von Schubert’s Nachtseiten der Naturwissenschaft (The dark side of the natural sciences, 1808), which resulted in dozens of poetic treatments. Also included here are Arndt’s appraisal of the sculptor Johann Tobias Sergel, his enthusiastic obituary for the poet and composer Carl Michael Bellman — which is obviously informed by Arndt’s image of himself as a folksinger and writer — and, finally, his account of the final phase of his journey through Blekinge to Scania (all from the fourth part).
  • Balticness
    All countries abutting the Baltic Sea were drawn into the war against Napoleonic France. However, for the agitator Arndt the Baltic Sea was not only a domain of action whose cohesion is repeatedly attested to by his own biography. He also feels the Baltic to be his home and gives voice to a specific Baltic consciousness, one that is manifested in several ways in the text presented here, for example when, after a long overland journey, the sea once again comes into view and the narrator celebrates and reflects on this “nameless delight … at the view of mother Baltic (p. 330); or in his affectionate account of the “Nordic character.” In German usage around 1800, the term Nordic still retained an innocence it would so fatally lose in the context of National Socialist racial ideology.

    Hans Peter Neureuter

  • Bibliographic information

    Berlin: Gottlieb August Lange 1806
    II. Theil, p. 206 - 233
    IV. Theil, p. 39 - 42, 91 - 105, 131 - 159, 273 - 277

  • Translations
    Language Year Translator
    Swedish  1807-08 J. M. Stjernstolpe
  • Year of first publication
    1806
  • Place of first publication
    Berlin